Wiener Rentenmarkt im Späthandel uneinheitlich

Der Wiener Rentenmarkt hat am heutigen Dienstagnachmittag bei sehr schwachem Volumen mit uneinheitlicher Tendenz notiert. Während Bundesanleihen mit Laufzeiten von 30 und zehn Jahren unverändert notierten, mussten fünfjährige Emissionen leichte Kursverluste hinnehmen. Am kurzen Ende konnte der Anleihenmarkt hingegen minimale Kursgewinne verzeichnen.

Im Vorfeld der morgen anstehenden Veröffentlichungen einiger Datenschwergewichte aus den USA hielten sich die Anleger etwas zurück, hieß es von einem Börsianer. Das ZEW-Konjunkturbarometer für die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten konnte mit seinem Anstieg im November um 1,8 auf 54,6 Punkte, den höchsten Stand seit gut vier Jahren, ebenfalls nicht für nachhaltige Impulslose am Rentenmarkt sorgen.

Morgen stehen die Bekanntgaben des Einzelhandelsumsatzes und der Verbraucherpreise für Oktober in den Vereinigten Staaten auf der Agenda. Zudem werden von der am Abend anstehenden Vorlage des Protokolls der geldpolitischen US-Notenbanksitzung weitere Rückschlüsse auf die Dauer der Fortführung der ungebremsten Anleihenkäufe erwartet.

Gegen 16.45 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Dezember-Termin, mit 141,47 um 38 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (141,85). Heute Mittag notierte der Rentenfuture mit 141,56. Das Tageshoch lag bisher bei 141,91, das Tagestief bei 141,45, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 46 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 450.546 Dezember-Kontrakte gehandelt.

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