Windturbinenhersteller Nordex drückt auf die Kostenbremse

Der Windturbinenbauer Nordex will durch umfassende Sparmaßnahmen im Preiskampf bestehen. Ziel sei es, mit den internationalen Konkurrenten mithalten und die Preise bis 2012 um insgesamt 15 Prozent senken zu können, teilte der Hamburger Konzern am Montag mit.

Neben Effizienzsteigerungen in der Produktion sollen künftig Komponenten bei preisgünstigeren Lieferanten im Ausland gekauft werden. Beim Personal will der Vorstand dagegen nicht sparen. Vielmehr würden für Forschung und Entwicklung Mitarbeiter eingestellt und erheblich investiert.

Der Vorstand kalkuliert für 2011 mit einem Anstieg des Neugeschäfts um 20 Prozent. Im Vorjahr spürte Nordex wie auch die Mitbewerber Repower und Vestas noch die Folgen der Wirtschaftskrise und verbuchte Einbußen. Bei einem Umsatzrückgang um rund 200 Mio. auf 972 Mio. Euro verdiente der Konzern operativ (Ebit) unverändert 40 Mio. Euro. Netto sank der Gewinn um rund zwölf Prozent auf 21,2 Mio. Euro. 2011 soll das Vorjahresergebnis stabil gehalten werden.