Zumtobel-Nettogewinn brach 2011/12 um mehr als zwei Drittel ein

Der Gewinn des börsenotierten Vorarlberger Leuchten-Herstellers Zumtobel ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (per 30.4.) wie erwartet stark eingebrochen. Das Jahresergebnis sackte um 69 Prozent auf 16,0 (51,3) Mio. Euro ab, und das operative EBIT verringerte sich um 55 Prozent auf 34,6 (76,0) Mio. Euro, bereinigt sank das EBIT um 56 Prozent von 78,4 auf 34,6 Mio. Euro.

Für 2012/13 erwartet Zumtobel Verbesserungen bei Umsatz und bereinigter EBIT-Marge, doch werde eine konkrete Prognose durch die unsichere konjunkturelle Entwicklung erschwert, heißt es im Ausblick des Unternehmens.

Vor diesem Hintergrund nimmt der Vorstand seine mittelfristige Umsatzprognose eines durchschnittlichen Erlöswachstums von 10 Prozent pro Jahr für die kommenden Jahre zurück, heißt es. Angesichts des Gewinneinbruchs will Zumtobel die Dividende von 0,50 auf 0,20 Euro je Aktie kürzen. Der Konzernumsatz legte 2011/12 prognosekonform um 4,2 Prozent auf 1,280 (1,228) Mrd. Euro zu.