Schon diesen Sommer

"3" verspricht komplette LTE-Versorgung

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Mobilfunkanbieter will seinen Marktanteil auf 30 Prozent ausbauen.

Der Mobilfunker "3" hat seine Kundenzahl im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 3,6 Millionen gesteigert und den Marktanteil gemessen an der Anzahl der SIM-Karten nach eigenen Angaben um 1,7 Prozentpunkte auf rund 28 Prozent erhöht. "Rund um die 30, da werden wir schon landen können", sieht Drei-Chef Jan Trionow noch Wachstumspotenzial - vor allem im Prepaid-Bereich und in Business-Segment.

Dass das Preisniveau steige, ist laut Trionow schlicht nicht wahr. Während die Mobilfunk-Nutzung Quartal um Quartal steige, würden die Umsätze umgekehrt proportional dazu sinken. Bei Drei sei der durchschnittliche Umsatz pro Kunde und Monat (ARPU) im Vorjahr um 5 Prozent auf 19,66 Euro gesunken.

Flächendeckender LTE-Ausbau
Ein wichtiges Thema bleibt der Ausbau der Versorgung mit der schnellen Mobilfunktechnik LTE . "Bei LTE streben wir nichts weniger an als die Pole Position", lautet Trionows Ansage. Bis Jahresende habe man die Großräume aller großen Städte in Österreich mit LTE versorgt und damit einen Versorgungsgrad von 60 Prozent der Bevölkerung erreicht. Inzwischen habe man mit einer Abdeckung von 70 Prozent das größte LTE-Netz in Österreich. Ab Mitte 2015 werde man praktisch jeden Österreicher mit LTE versorgen können.

Von der Regulierungsbehörden erwartet sich Trionow, dass sie "Stolpersteine aus dem Weg räumen". Das gelte etwa beim Roaming, aber auch beim Konsumentenschutz, der in Österreich "überschießend" sei und lokale Betreiber gegenüber Anbietern im Internet benachteilige. Die geplante Abschaffung der Roaminggebühren führe dazu, dass man den Mobilfunkern "von heute auf morgen einen wesentlichen Umsatzstrang abschneidet".

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