iPhones & Android-Geräte betroffen

Auf diesen Handys funktioniert WhatsApp jetzt nicht mehr

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Der Messenger-Dienst hat den Support für diverse Smartphones beendet.

Wie an dieser Stelle angekündigt, beendete  WhatsApp  am 31. Oktober  den Support für diverse Smartphones . Aus der aktualisierten Liste für Handy-Betriebssysteme geht hervor, dass der Messenger-Dienst aufgrund der höheren Systemanforderungen nur noch auf Android-Smartphones, die mindestens mit der Version 4.1 "Jelly Bean" (oder neuer) laufen, funktioniert. Bei iPhones wird iOS 10 (oder neuer) zur Pflicht.

Support-Ende

Bisher wurden auch noch Smartphones, auf denen Android 4.0 oder iOS-Versionen bis und mit iOS 9.3.7 installiert sind, unterstützt. Seit 1. November ist es Besitzern der betroffenen Handys nicht mehr möglich, neue WhatsApp-Accounts zu erstellen oder ein bestehendes Konto neu zu verifizieren. Darüber hinaus teilte der Messenger-Dienst mit, dass weitere Funktionen jederzeit abgeschaltet werden könnten. Es werde nämlich nicht mehr aktiv an den älteren Android und iOS-Versionen entwickelt.

Nur noch wenige Handys im Einsatz

Insgesamt dürften von den neuen Vorgaben nicht allzu viele heimische WhatsApp-Nutzer betroffen sein. Laut dem Statistik-Portal Statista laufen weltweit nur noch rund 0,04 Prozent der Android-Handys mit der Version 4.0 „Ice Cream Sandwich“. Dazu zählen u.a. Samsung Galaxy S3 mini und Xcover 2, Sony Xperia Neo L oder LG Optimus F5 und Optimus F7. Bei Apple sind das iPhone SE und das 6s betroffen. Wer ein Smartphone besitzt, das sich nicht auf mindestens Android 4.1 oder iOS 10 aktualisieren lässt,  muss sich ein neues Gerät zulegen , sofern er WhatsApp weiterhin uneingeschränkt nutzen will.

Warum macht WhatsApp das?

WhatsApp ist mit über zwei Milliarden aktiven Nutzern gemeinsam mit dem zum selben Konzern gehörenden Facebook Messenger der beliebteste Messenger-Dienst der Welt. Um den Usern immer neue und bessere Features bieten zu können, arbeiten die WhatsApp-Entwickler ständig auf Hochtouren. Da es aber eine ganze Reihe an unterschiedlichen Betriebssystemen gibt, ist das nicht immer leicht bzw. machbar. Deshalb werden wenig verwendete und veraltete Systeme regelmäßig aus dem Support-Programm gestrichen. 

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