Konkrete Maßnahme
Facebook reagiert auf Nazi-Werbe-Skandal
Rund eine Woche nach dem Eklat um die Möglichkeit, bei Facebook Anzeigen gezielt an Antisemiten zu richten, schaltet das weltgrößte Online-Netzwerk wieder vorsichtig gezielte Werbung für einzelne Berufsgruppen frei. Die Funktion war vergangene Woche abgestellt worden, nachdem herauskam, dass einige Nutzer dort Begriffe wie "Judenhasser" eingetragen hatten.
Zunächst nur häufige Berufsbezeichnungen
Werbekunden wurden diese Kategorien dann als Zielgruppen für Anzeigen vorgeschlagen. Nun wurden zunächst rund 5.000 häufige Berufsbezeichnungen - etwa Krankenschwester oder Lehrer - wieder für gezielte Werbung freigegeben, wie Facebook-Managerin Sheryl Sandberg mitteilte. Sie sei angewidert und enttäuscht angesichts der Situation: "Angewidert von diesen Ansichten und enttäuscht darüber, dass unsere Systeme das zugelassen haben". Facebook habe nicht vorhergesehen, dass die Funktion auf diese Weise ausgenutzt werden könne - und den Missbrauch auch nicht bemerkt.
Dieser Facebook Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Facebook“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Menschen sollen kontrollieren
Facebook war von der Website "ProPublica" darauf aufmerksam gemacht worden. Das Online-Netzwerk werde verstärkt Menschen zusätzlich zu automatisierten Systemen einsetzen, um einen Missbrauch der Werbeplattform zu verhindern, schrieb Sandberg.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden