Selbstbehalt für Kinder: Opposition für Abschaffung
Selbstbehalte für Kinder seien nicht nur sachlich nicht zu rechtfertigen, sondern auch "eine krasse sozialpolitische Fehlentscheidung", so die freiheitliche Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Zudem seien die Selbstbehalte in den einzelnen Bundesländer unterschiedlich hoch, lautete ihre Kritik. Auch die Grünen bezeichneten es als "Trauerspiel", dass sich Bund und Länder "seit Jahren" gegenseitig die Verantwortung für diese Causa zuschieben.
Der Familienselbsthilfeverein "KiB children care" hatte am Dienstag auf einen Fall aufmerksam gemacht, wonach eine Salzburger Familie für die Behandlung von Zwillingsbabys 1.772 Euro Selbstbehalt zahlen musste. Der Verein appellierte an Gesundheitsminister Alois Stöger (S), sein Versprechen, die Spitals-Selbstbehalte abzuschaffen, einzuhalten.
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