Bittere Prognose

Sarah Connor äußert sich zum Drama um Buckelwal Timmy

Seit zwölf Tagen sitzt Buckelwal Timmy in der Bucht von Poel bei Wismar fest. Nun meldet sich die deutsche Sängerin Sarah Connor zu Wort und dämpft alle Hoffnungen auf eine Rettung des Tieres.

Das Schicksal von Timmy bewegt auch viele Menschen in Österreich. Nun äußert sich die bekannte Meeresschutzaktivistin Sarah Connor zur Lage in Wismar. Die 45-jährige Sängerin hat Erfahrung als Aktivistin und veröffentlichte 2025 eine Dokumentation "UNTER ORCAS". Was den Buckelwal Timmy und seiner misslichen Lage angeht, hat Connor eine bittere Prognose: Sie sieht sie keine Möglichkeit mehr, dem gestrandeten Tier zu helfen.

In einem Statement stellt Connor klar, dass sie trotz zahlreicher Nachrichten von Fans nicht eingreifen kann. "So gerne ich in meinen Wetsuit springen und den Wal befreien würde … Ich kann ihm nicht helfen. Und wohl auch niemand anders mehr", zitiert "Bild" aus ihrem Statement. "Ich weiß, ihr wollt am liebsten, dass ich mir als Hobby-Meeresbiologin und Aktivistin ein Super-Woman-Cape umwerfe und den Wal retten gehe", sagt Connor. Aber: So gerne sie in ihren "Wetsuit springen und den Wal befreien würde … Ich kann ihm nicht helfen", betont sie.  

Wal
© EPA

Gefährliches Netz im Maul

Das Hauptproblem ist laut Connor ein Netz, das im Maul des Wals feststeckt. Niemand wisse, ob es bereits die Organe umschlingt. "All das sind Dinge, die die Überlebenschancen zusätzlich senken", so die 45-Jährige. Die Gefahr beim Entfernen des Netzes sei für das bereits geschwächte Tier schlichtweg zu groß.

Wochenlanges Ausharren erwartet

Da Buckelwale eine dicke Fettschicht besitzen, können sie sehr lange ohne Nahrung überleben. Timmy könnte also noch "sehr lange so verharren". Connor nutzt die Aufmerksamkeit für einen Appell: Fans sollten zum Schutz der Meere den Fischkonsum reduzieren oder ganz darauf verzichten.

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