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Sex mit Teenies? Neue Vorwürfe gegen Konstantin Wecker
Ein aktueller Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) sorgt derzeit für viel Aufsehen. Drei Frauen werfen dem Musiker Konstantin Wecker vor, intime Beziehungen zu ihnen gehabt zu haben, als sie erst 17 Jahre alt waren. Die geschilderten Vorfälle sollen in den Jahren 1990, 2005 und 2014 stattgefunden haben. Bereits im Jahr 2025 gab es einen ähnlichen Bericht der SZ über ein Verhältnis zu einer Teenagerin. Damals sprach der Künstler von einem Verhalten, das "unter moralischen Maßstäben ein gänzlich unangemessenes Verhalten" gewesen sei, wofür er schweren Alkoholkonsum verantwortlich machte. Er fügte hinzu: "Ich möchte die betroffene Frau um Entschuldigung bitten."
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Details zu den Vorfällen
Nun haben sich drei weitere Frauen an die Zeitung gewandt. Zwei von ihnen treten mit echtem Namen an die Öffentlichkeit, während eine dritte Frau das Pseudonym "Anne Wolf" nutzt. Eine berichtet von intimen Treffen im Jahr 2014 nach einem Konzert per E-Mail-Kontakt und sagt heute: "Ich fühlte mich zum Sex mit ihm gedrängt". Eine andere Frau schildert ein Treffen aus dem Jahr 2005 in einem Hotelzimmer, nachdem der Musiker ihr eine Notiz mit der Aufschrift "9:00, Hilton, Zi. 4050" gegeben habe. Anne Wolf berichtet von einer intimen Begegnung Ende 1990 und erklärt: "Ich ärgere mich selbst über mich, dass ich damals so naiv war."
Kritik am großen Machtgefälle
Straftaten werfen die Frauen dem heute 78-Jährigen nicht vor. Im Fokus steht die Kritik am enormen Alters- und Machtgefälle. Eine Frau betont, dass man von echter Einvernehmlichkeit nicht sprechen könne, "wenn es so ein großes Machtgefälle gibt wie in diesem Fall". Sie fügt hinzu: "Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was legal ist, und dem, was moralisch in Ordnung ist." Ihr Ziel sei es, an die Öffentlichkeit zu gehen, "damit junge Frauen in einer ähnlichen Situation vielleicht eine andere Entscheidung treffen".
Keine Stellungnahme des Musikers
Zu den neuen Vorwürfen gibt es von Konstantin Wecker selbst keine aktuellen Aussagen. Sein Rechtsanwalt erklärte laut Bild, dass Wecker aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht in der Lage sei, sich zu äußern. Ein Arzt bescheinigte offiziell, dass der Musiker "aktuell aus medizinischen Gründen nicht fähig ist, persönlich zu Presseanfragen zu Sachverhalten aus der Vergangenheit Stellung zu beziehen". Laut SZ wurden die Berichte der Frauen über Monate hinweg gründlich geprüft und durch Dokumente sowie eidesstattliche Versicherungen abgesichert.
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