Noch bevor das RTL-Dschungelcamp am 23. Januar startet, gibt es hitzige Diskussionen. Grund: Die Teilnahme von Skandal-Sänger Gil Ofarim sorgt für massive Fanproteste - und jetzt meldet sich auch die erste Camperin zu Wort.
Bereits nach Bekanntwerden seiner Teilnahme gab es Boykottaufrufe. Viele Fans kritisieren, dass Ofarim nach einer erfundenen Antisemitismus-Geschichte nun Teil einer Unterhaltungsshow wird. Nicole Belstler-Boettcher, bekannt aus der ARD-Soap "Marienhof", äußerte sich zwei Wochen vor Camp-Start gegenüber der "Bild"-Zeitung zu Ofarim: "Wie er da gelogen hat, das finde ich ganz übel. Für mich sind das Sachen, die kann man nicht machen. Man kann doch nicht lügen und riskieren, dass jemand seinen Job verliert. Und es ist erst zwei Jahre später herausgekommen. Das ist ein No-Go."
Nicole Belstler-Boettcher
Hintergrund der Vorwürfe
Gil Ofarim hatte ursprünglich behauptet, ein Hotelmitarbeiter habe eine antisemitische Bemerkung gemacht. Der Mitarbeiter wurde daraufhin beurlaubt. Zwei Jahre später gab Ofarim vor Gericht zu, dass er die Anschuldigungen erfunden hatte.
Gil Ofarim
Ofarims Reaktion
In RTL-Einspielern reagierte der Musiker auf die Kritik: "Die Zeit, die Jahre, die ich, sagen wir, von der Bildfläche weg war, haben vieles geändert in meinem Leben. Ich habe mich auch weiterentwickelt. Und alles andere werden die Zuschauer dann selber entscheiden." Er betont, dass er in der Show authentisch bleiben wolle: "Ich kann nur ich selber sein." In einem Interview erklärte Ofarim zudem: "Ich kann nicht in die Vergangenheit gehen und Dinge ungeschehen machen (...). Was ich nur machen kann, ist aufstehen und von vorne anfangen."