Prozess gegen Leibarzt

Jackson: Wollte Murray Beweise vernichten?

Michael Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray steht vor Gericht
© Reuters
Bodyguard verriet Details der Todesnacht - Arzt schwer belastet.
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Im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray sind weitere makabre Details zur Todesnacht des King of Pop bekanntgeworden. Nach Angaben von Jacksons Sicherheitschef Faheem Muhammad mussten die Kinder des King of Pop miterleben, wie Murray ihren offensichtlich toten Vater wiederzubeleben versuchte. Zudem soll Murray versucht haben, kompromittierendes Material verschwinden zu lassen.

Bodyguard beschreibt Todesszene
Jackson-Bodyguard Alberto Alvarez beschrieb die Todesszene: Als er den Raum betrat, sah er Murray mit der linken Hand auf Jacksos Herz drücken. Laut Alvarez lag der Popstar bei seiner Ankunft im Zimmer mit gespreizten Armen auf dem Bett, die Handflächen zeigten zur Decke. Augen und Mund seien geöffnet gewesen.

Alvarez drehte sich um, erblickte Paris: Sie schrie: "Daddy!" In diesem Moment war Jacksons Gesicht in ihre Richtung gedreht. Murray schrie: "Lasst sie ihren Vater so nicht sehen!" Alvarez schob die Kinder nach draußen.

Alvarez bemerkte einen Katheder, der den Urin einfing: Standard bei Betäubungen. Murray war offenbar bereits mehr mit der Beseitigung von Beweisen beschäftigt: Er drückte Alvarez ein paar Phiolen in die Hand, sagte: "Steck die in einen Sack!"

Jacksons persönlicher Assistent Williams erzählte, wie er von dem sichtlich gestressten Murray angerufen wurde. Dieser habe ihn gebeten, unverzüglich zum Anwesen des Stars zu kommen, Jackson habe eine "schlechte Reaktion" gezeigt. Als er dort eintraf, sei bereits die Krankentrage nach unten gebracht worden, sagte Williams.

Merkwürdiges Gespräch
Nachdem Jackson für tot erklärt worden sei, habe er ein "merkwürdiges" Gespräch mit Murray geführt, erinnerte sich der Assistent. "Er sagte, es befinde sich eine Creme in Michaels Zimmer (...) und er wolle nicht, dass die Welt davon erfahre". Murray habe ihn dann gebeten, ihn zum Haus zurückzufahren, um diese zu holen. Er habe dies abgelehnt.

Williams berieht sich mit Faheem Muhammad und die beiden Männer entschieden, Murray nicht mehr in Jacksons Haus zu lassen, berichtet TMZ.com.

Laut Sicherheitschef Muhammad konsultierte der King of Pop regelmäßig auch einen Hautarzt wegen seiner Hautprobleme. Nach der Rückkehr habe er oftmals langsam und undeutlich gesprochen.

Zum Auftakt des zweiten Prozesstags hatte Konzertveranstalter Paul Gongaware berichtet, wie er Murray auf ausdrückliche Bitte Jacksons als Betreuer während der geplanten Comeback-Tour "This is it" eingestellt habe. Der Mediziner habe zunächst einen mit fünf Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro) dotierten Jahresvertrag gefordert, das sei aber abgelehnt worden. Schließlich habe er Murray ein Monatsgehalt von 150.000 Dollar angeboten, sagte Gongaware, der Co-Chef der Eventfirma AEG Live ist. Die für den Gehaltsvertrag zuständige Anwältin Kathy Jorrie sagte aus, der Arzt habe ihr wiederholt versichert, dass "Jackson völlig gesund, in ausgezeichneter Verfassung" sei.

Jackson-Prozess: Conrad Murray vor Gericht


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Jackson-Prozess: Dr. Conrad Murray vor Gericht

Jackson-Prozess: Dr. Conrad Murray vor GerichtAm Dienstag (11.10) tritt Gerichtsmediziner Dr. Christopher Rogers, der die Leiche des King of Pop 2009 untersucht hatte,  in den Zeugenstand. Er belastet Michael Jackoson's früheren Leibarzt Conrad Murray schwer. Laut Rogers hätte Jackson während der kurzen Abwesenheit seines Arztes gar nicht die Zeit gehabt, eine so große Menge des Narkosemittels in die Kanüle in seinem Bein einzuführen, dass sein Atem noch vor Murrays Rückkehr stoppte. Er halte es für wahrscheinlicher, dass sich Murray bei der Dosierung vertan habe, da ihm dazu die notwendige Ausrüstung gefehlt habe.

© Reuters

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"Fahrlässige Tötung"
Murray muss sich in dem Prozess wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Dem Arzt wird vorgeworfen, Jackson eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gegeben und ihn dann vernachlässigt zu haben. Murrays Anwälte argumentieren, der unter Schlafstörungen leidende Sänger habe sich selbst einen tödlichen Cocktail aus Propofol und dem Beruhigungsmittel Lorazepam verabreicht. Murray drohen bei einem Schuldspruch bis zu vier Jahre Haft.

Michael Jacksons Sohn in Berlin


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Michael Jacksons Sohn besucht Berlin

Michael Jacksons Sohn besucht Berlin

© EPA

Michael Jacksons Sohn besucht Berlin

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Blanket, Paris & Prince: Spaß in Magic Mountain


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Die Jackson-Kids im Vergnügungspark

Die Jackson-Kids im VergnügungsparkMagic Mountain: Blanket, Paris und Prince mit ihren Cousins, den Kindern von Jermaine Jackson im Vergnügungspark. Prince nahm zu dem Familienausflug sogar seine Freundin mit!

© Photo Press Service, www.photopress.at

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Paris Jackson: Grimassen für Paparazzi


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Paris Jackson schneidet Grimassen

Paris Jackson schneidet GrimassenParis und Prince Michael Jackson gut gelaunt auf dem Weg zum Schauspiel-Unterricht: Die Tochter des verstorbenen King of Pop zeigt den Paparazzi, was sie kann.

© Photo Press Service, www.photopress.at

Paris Jackson schneidet Grimassen

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Süßer Boxenstopp für die Jackson-Kids


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Jackson-Kids: Süßes nach der Schule

Jackson-Kids: Süßes nach der SchuleNach der Schule legten Paris, Prince und Blanket einen Boxenstopp bei Starbucks ein.

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Jackson-Kids: Süßes nach der Schule

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