Der Film lässt jedes Mal aufs Neue so manches Frauenherz höher schlagen - so klischeehaft und romantisch die Story auch sein mag. Fakt ist aber: Er machte auch Julia Roberts weltberühmt. 35 Jahre später verrät sie allerdings, dass sie den Film eigentlich ganz schrecklich fand!
Mit „Pretty Woman“ schrieb sie Filmgeschichte. Julia Roberts wurde 1990 als Vivian Ward, das Aschenputtel vom Hollywood Boulevard, zum Weltstar. Doch 35 Jahre später überrascht die Schauspielerin mit einem offenen Geständnis: Sie hielt den Film während der Dreharbeiten für schlecht.
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Große Unsicherheit bei der Produktion
An der Seite von Richard Gere (76) spielte Roberts die Sexarbeiterin, die von einem reichen Geschäftsmann aus der High Society entdeckt wird. Eine Romanze, die zum Klassiker wurde. Doch am Set herrschte offenbar große Unsicherheit. „Ich fragte Richard ständig: Was machen wir hier eigentlich?“, sagte Roberts dem Daily Mirror. Niemand habe wirklich gewusst, was man da drehte.
Crew wollte Regisseur davon abraten: "Absoluter Mist"
Regisseur Garry Marshall (†81) habe sie lediglich angewiesen, witzig zu sein. Vieles sei improvisiert gewesen. „Wir dachten am Ende: Wir hatten den größten Spaß beim Dreh des schlechtesten Films in Hollywood“, erinnert sich Roberts. Laut der Schauspielerin war die Skepsis so groß, dass sich Teile der Crew sogar heimlich berieten, wie sie dem Regisseur sagen könnten, dass der Film „absoluter Mist“ sei.
Roberts wurde über Nacht zum Superstar
Doch es kam anders: „Pretty Woman“ wurde zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und spielte weltweit rund 463 Millionen Dollar ein. Julia Roberts wurde über Nacht zum Superstar und gewann später drei Golden Globes und einen Oscar.
Heute könnte sie ihn nicht erneut drehen
Heute würde sie den Film dennoch nicht mehr drehen. Dem Branchenportal Deadline sagte Roberts: „Ich trage inzwischen zu viele Jahre der Last der Welt in mir, um in einem Film wie diesem so leicht schweben zu können.“ So ehrliche Worte von der Frau mit dem schönsten Lächeln der Welt...
Julia Roberts und George Clooney
Dumme Ideen bei anderen Filmen
Auch mit einem weiteren Kultfilm geht sie hart ins Gericht. Über „Notting Hill“ (1999) mit Hugh Grant (65) sagte sie rückblickend: „Ich dachte nur: Das klingt nach der dümmsten Idee für einen Film, die ich mir vorstellen kann.“