Filmklassiker

Programmkinos laden am 25. Jänner ein

Wiener Gartenbaukino
© TZ Österreich Wallentin Rene

Viele Previews, "Django" und junges österreichisches Kino wartet auf Fans.
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Zum dritten Mal veranstalten 14 österreichische Arthaus-Lichtspielhäuser am kommenden Freitag die "Nacht der Programmkinos". Was ursprünglich aus der Interessengemeinschaft zur Forcierung der Digitalisierung ins Leben gerufen wurde, soll - trotz des größtenteils erreichten Ziels - künftig auch weiterhin jährlich im Jänner auf die Arbeit der anspruchsvolleren Kinos aufmerksam machen.

Viele Highlights dabei
Heuer werden Cineasten mit Previews oder Specials, mit Filmen von Ulrich Seidl und Sergio Corbucci sowie jungem österreichischen Kino versorgt, wie dem Programm zu entnehmen ist. In Wien zeigt das Filmhauskino die ersten beiden Teile von Seidls "Paradies"-Trilogie, präsentiert das Filmcasino übersehene Filme aus Argentinien und Indien und geben das Votivkino und das De France mit Previews von "Hannah Arendt" und "No" vorab Einblick ins kommende Programm.

Nicht nur Wiener Kinos vertreten
Im Cinema Paradiso in St. Pölten und in den Innsbrucker Häusern Leokino und Cinematograph wird die "Anleitung zum Unglücklichsein" gezeigt, bevor die Initiative "Cinema Next" eine Auswahl der erfolgreichsten heimischen Kurzfilme des vergangenen Jahres zeigt. Diese sind auch im Grazer KIZ Royal Kino und im Moviemento Linz zu sehen, ebenso wie im Wiener Gartenbaukino, wo zuvor Corbuccis "Django" aus dem Jahr 1966 wieder reitet.

Info
Alle Informationen zur "3. Nacht der Programmkinos" erhalten Sie unter www.programmkino.or.at.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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