Superhelden-Film spielte fast doppelt soviel ein wie Top-Ten-Filme zusammen.
Der Actionfilm "Marvel's The Avengers" bleibt nach seinem Rekorddebüt auch in der zweiten Woche die Nummer eins an den Kinokassen in den USA und Kanada. Mit satten 103,2 Millionen Dollar (knapp 80 Millionen Euro) versenkten Iron Man, Thor, Hulk und Co. nicht nur Johnny Depp als Vampir in der schwarzen Komödie "Dark Shadows". Der Film spielte tatsächlich fast doppelt so viel ein wie alle anderen neun Filme der Top Ten zusammen.
Superhelden auf Rekordkurs
In nur gut einer Woche hat der Film, der 220 Millionen Dollar gekostet haben soll, nach Angaben des "Hollywood Reporters" nun allein in den USA schon 373 Millionen Dollar eingespielt. Dabei hatte sich Johnny Depp extra lange Fingernägel angeklebt und Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter als Unterstützung geholt. Dennoch reichte es mit 28,8 Millionen Dollar am Startwochenende nur für Platz zwei.
Hunger Gases auch noch Top
Der Überraschungserfolg "Think Like a Man" hält sich tapfer auf Platz drei. In seiner vierten Woche ist er noch für 6,3 Millionen Dollar gut. Nur noch 4,4 Millionen Dollar schaffen dagegen "The Hunger Games". Der Film - hierzulande mit dem Zusatztitel "Die Tribute von Panem" - läuft allerdings auch schon in der achten Woche.
Die Top-Filmstarts 2012
"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood Elijah Wood ist ein Schauspieler, den man leicht unterschätzt. Millionen Zuschauer kennen ihn als tapferen, tugendhaften Hobbit Frodo Beutlin aus der "Herr der Ringe"-Trilogie, eine Lichtgestalt umgeben von finsteren Mächten. Dabei kann der 1981 geborene, viel beschäftige Mime viel mehr als nur Fantasy. In Ang Lees Ensemblefilm "Eissturm" war er ebenso dabei wie in der Literaturverfilmung "Alles ist erleuchtet". Mit dem äußert expliziten, blutrünstigen Horrorfilm "Maniac" erobert Wood nun ein ganz neues Terrain. Ab 27. Dezember im Kino.
© Canal +
Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"Was könnte schlimmer sein, als bei einem Schiffsunglück seine gesamte Familie zu verlieren und als einziger Überlebender in einem Rettungsboot auf dem offenen Pazifik zu treiben? Dieses Rettungsboot auch noch mit einem verletzten Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und nicht zuletzt einem ausgewachsenen bengalischen Tiger namens Richard Parker zu teilen. Das geschieht Pi Patel (Suraj Sharma), dem Sohn eines indischen Zoobesitzers, als der Transportfrachter, der Pi und seine Familie nach Kanada bringen sollte, kentert und ist Ausgangsszenario von Ang Lees fantastisch-bildgewaltiger Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger". Der Film startet am 26. Dezember in den österreichischen Kinos.
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Red Dawn Zum Jahresende sorgen die Publikumslieblinge Chris Hemsworth und Josh Hutcherson für geballtes Action-Kino. Unter der Regie von Stunt-Profi Dan Bradley verteidigen sie in RED DAWN mit weiteren jungen Kämpfern ihre Stadt und ihr Land gegen eine scheinbar übermächtige Armee von Nordkoreanern. Ihre Mission: nichts Geringeres als die Rettung der Welt.Am 28. Dezember startet der Film im Kino.
© Contrafilm
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