"Beautiful Creatures"

Hexen erobern Teenie-Herzen

Noch 'ne Teenie-Saga: "Beautiful Creatures" mit Jane Campions Tochter
© Warner Bros.

Mit "Beautiful Creatures" kommt einmal mehr eine mystische Lovestory ins Kino.
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Große Liebesgeschichten mit mystischem, surrealem oder futuristischem Touch scheinen es den Teenies von heute angetan zu haben. Die Vampire und Werwölfe von "Twilight" machten den Anfang, es folgten die "Tribute von Panem", Kerstin Giers "Rubinrot"-Trilogie und nun startet am Donnerstag mit "Beautiful Creatures" eine weitere Geschichte der Kategorie jung, attraktiv, übersinnlich auf die Leinwand. Auch diesmal geht es um Abenteuer, Gefahr, die große Liebe und den klassischen Kampf Gut gegen Böse. Ab 4. April im Kino.

Hier der Trailer zum Film

Wenn Hexen sich verlieben
Der personifiziert sich in "Beautiful Creatures" in der jungen, hübschen Lena Ravenwood (Alice Englert). Die ist nämlich aus Familientradition eine Hexe und wird demnächst 16 Jahre alt. Und bei ihr ist das sogar noch bedeutsamer als bei anderen Mädchen im Sweet-Sixteen-Alter. Denn bei Hexen entscheidet sich an diesem wichtigen Tag, ob sie gute Exemplare werden oder böse, ob sie sich auf die helle Seite der Magie begeben oder die dunkle. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist Lena auch noch zum ersten Mal verknallt. Ihr Klassenkamerad Ethan (Alden Ehrenreich) ist ebenfalls angetan von der geheimnisvollen neuen Mitschülerin. Schließlich hat er sie schon lange vorher immer wieder in seinen Träumen gesehen. Das kann doch kein Zufall sein!

Ethan kommt Lena auf die Schliche
Doch Ethan merkt schnell, worauf er sich mit Lena und ihrer Familie eingelassen hat. Ihr Onkel, der Gutsbesitzer Macon Ravenwood (Jeremy Irons), ist zwar einer von den Guten, die Beziehung der beiden passt ihm dennoch nicht. Und Lenas Mutter (Emma Thompson) ist sogar eine waschechte böse Hexe - was für eine Schwiegermutter.

Bestseller auf der großen Leinwand
Der Film basiert auf dem internationalen Bestseller "Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe" von Kami Garcia und Margaret Stohl und soll nun auch im Kino die neue Fantasygeneration begeistern. Für die nötige Portion Kitsch sorgt Regisseur Richard LaGravenese ("P.S. Ich liebe dich") in dieser aufwendigen und schön anzuschauenden Romanverfilmung zwar, so richtig stimmt die Chemie zwischen Alden Ehrenreich und Alice Englert, der Tochter von "Das Piano"-Regisseurin Jane Campion, allerdings trotzdem nicht. Vor allem dem 23-Jährigen Ehrenreich will man den verliebten Teenie nicht so recht abnehmen. Möglicherweise liegt das aber auch an der kruden und teils unverständlichen Geschichte, die auch die Topdarsteller Irons und Thompson nicht wirklich retten können. Am Schluss bleibt vor allem die Frage, ob der Fantasyhype seinen Zenit vielleicht einfach überschritten hat - und was Thompson und Irons dazu bewegen konnte, in diesem Film mitzuspielen.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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