"Big Eyes"

Tim Burton verpflichtet Waltz für neuen Film

Tim Burton und Christoph Waltz
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Der US-Regisseur konnte den Oscar-Preisträger für neues Projekt gewinnen.
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Die Drehbuchautoren Scott Alexander und Larry Karazewski arbeiten schon seit Jahren an ihrem neuen Projekt "Big Eyes", einem Film über die Familienfehde des Künstlerpaares Walter und Margaret Keane. Laut dem Branchenblatt "Deadline" sollen sie für die Realisierung ihres neuen Streifen Tim Burton als Regisseur und die Weinstein Company als Produktionsform gewonnen haben. Als schauspielerische Aushängeschilder werden in "Big Eyes" der österreichische Oscar-Preisträger Christoph Waltz und Amy Adams agieren.

Faszinierende Familiengeschichte
Die Keane Story ist eine sehr fesselnde Geschichte. .In den 1950 und 1960er Jahren, waren ihre Porträts über Kinder-Augen ein wahrer Kassenschlager und machten aus Walter Keane einen Star. "Meine Psyche war vernarbt in meinen Studenten-Tagen in Europa, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, über das unausrottbare Gedächtnis der kriegsgeschädigten Unschuldigen", erklärte Walter in einem Interview mit dem "Life Magazine im Jahr 1965. "In ihren Augen halten sich alle Fragen und Antworten der Menschheit versteckt. Wenn die Menschheit tief in die Seele der Jüngsten blicken würde, bräuchte man keine Landkarte mehr. Ich will, dass die anderen Leute über diese Augen wissen. Ich will dass sich meine Bilder in dein Herz brennen und dich zum aufschreien bringen, 'Mach was!'", erklärte der Künstler weiter.

Wenn aus Liebe Hass wird
Aber der Streit um die Frage, wer wirklich hinter den Bildern stand, wurde immer größer. Als Walters Bekanntheitsgrad stieg, behauptete Margaret, dass ihre gemeinsame Arbeit, das Resultat ihrer Visionen war. Im Jahr 1965 ging die Ehe der beiden in die Brüche. Margaret nahm Rache an ihrem Ex-Mann und beschuldigte ihn in der Öffentlichkeit, von ihr abgemalt zu haben. Walter bestritt das vehement. Wie die Fehde zwischen den beiden Künstlern ausgehen wird, davon können Sie sich selbst überzeugen, wenn der Film in den Kinos anläuft. Starterin gibt es allerdings noch keinen. Und vielleicht erhält Waltz für seine Rolle als Walter Keane seinen dritten Oscar.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

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"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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