Comeback von Uschi Glas

Der Publikums-Hit "Fack Ju Göhte"

"Fack ju Göhte" - Schulkomödie zwischen Dichtung und Wahrheit
© Constantin Film
„Türkisch für Anfänger“-Regisseur landet neuen Kino-Hit „Fack Ju Göhte“.
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Film. „Kanak mich nicht an!“ – Ex-Knacki Zeki Müller kennt bei den Schülern der 10B keine Gnade. Der zur Hälfte österreichische Schauspieler Elyas M’Barek arbeitete schon in der Serie Türkisch für Anfänger mit Regisseur Bora Dagtekin zusammen. Jetzt spielt er den Gangster Müller, der untertags als Aushilfelehrer tätig ist, um nachts nach seiner Beute unter der Turnhalle zu graben. Doch bald wächst ihm die chaotische 10B ans Herz, überdies sprühen zwischen der überkorrekten Referentin Lisi Schnabelstedt (K. Herfurth) und Müller die Funken.

Uschi Glas. Der schrille Kinohit Fack Ju Göhte ist nicht nur wegen der witzigen ­Dialoge und liebenswerten Charaktere der absolute Kino-Hit der Woche (Platz 1), sondern auch wegen der namhaft besetzten Nebenrollen. Zum Brüllen komisch: Uschi Glas’ Comeback als suizidgefährdete Burnout-Lehrerin.

C. Grotte

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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