"Django Unchained"

Ebay verbannt Waltz-Actionfigur

Waltz als Action-Figur
© Hersteller
Nach Protesten gegen Sklaverei verharmlosende Merchandising-Produkte.
 
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Der Online-Händler Ebay hat Actionfiguren des aktuellen Quentin-Tarantino-Films "Django Unchained" aus seinem Angebot genommen. Das berichtete das Promi-Portal "TMZ.com" am 24. Jänner. Das Set besteht aus den Hauptfiguren des Sklaven-Western, darunter der österreichische Oscar-Preisträger Christoph Waltz (56). Bürgerrechtler hatten in den vergangenen Wochen massiv gegen die Merchandising-Produkte protestiert, da sie das Thema Sklaverei verharmlosten.

Hier der Trailer zum Film

Vertrieb eingestellt
Das Filmstudio Weinstein stellte Produktion und Vertrieb daraufhin ein, meldete das Online-Portal vergangene Woche. "Diese Spielzeug-Figuren wurden entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinien verstoßen und beleidigend wirken könnten", zitiert "TMZ.com" einen Ebay-Sprecher. Man habe die Verkäufer per E-Mail informiert und sie gebeten, die Produkte nicht erneut zur Online-Auktion anzubieten.

Ebay nimmt Action-Figur aus Sortiment
Auf der deutschsprachigen Ebay-Seite waren am Freitag noch vereinzelt Django-Figuren zu erwerben. Zum Teil lagen die Angebote bei mehreren hundert Euro Euro. Beim Onlineversandhaus Amazon bieten Verkäufer die Raritäten teilweise für umgerechnet 350 Euro an.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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