Filmfestival Locarno

"Lifetime Achievement Award" für Bisset

Jacqueline Bisset
© Getty Images
"Lifetime Achievement Award" ist "Ermutigung zu weiterer Arbeit".
OE24 auf Google bevorzugen

Schauspiel-Star Jacqueline Bisset (68) hat auf dem 66. Internationalen Filmfestival Locarno den "Lifetime Achievement Award - Parmigiani" erhalten. Mehr als 8000 Zuschauer feierten sie auf der Piazza Grande der Kleinstadt am schweizerischen Ufer des Lago Maggiore.

Bisset voller Tatendrang
"Ich sehe diese Auszeichnung für mein Lebenswerk nicht als Schlusspunkt meiner Karriere. Ich verstehe sie als Ermutigung zu weiterer Arbeit", kommentierte die gebürtige Engländerin die Ehrung in Locarno.

Jolie-Patin ausgezeichnet

Bisset, Taufpatin von Angelina Jolie, wurde mit Hits wie "Bullitt" (1968), "Die Tiefe" (1977) und "Unter dem Vulkan" (1984) weltbekannt. Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin "Newsweek" titulierte sie in den 1980er Jahren als "schönste Schauspielerin aller Zeiten". Darauf in Locarno angesprochen, meinte sie lakonisch: "Ich habe das nicht eine Minute geglaubt. Und ich empfand das Etikett im Grunde als sehr gemein gegenüber all den anderen tollen Frauen, nicht nur denen im Rampenlicht."

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


1 / 72

"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

Hier gehts zu den aktuellen Kino-Filmtrailern.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden