Kinoverband: "Könnte die Gefühle gewisser Teile der Bevölkerung verletzen."
Die Kinokomödie "Der Diktator" wird im autoritär regierten Tadschikistan nicht im Kino zu sehen sein. Der Film des englischen Komikers Sacha Baron Cohen könnte die Gefühle gewisser Teile der Bevölkerung verletzen, teilte der Kinoverband des zentralasiatischen Landes am Freitag mit.
Unterschiede in Mentalität machen Verbot aus
"Unsere asiatische Mentalität unterscheidet sich von der europäischen", sagte ein Sprecher des Verbands in der Hauptstadt Duschanbe. Zudem sei der Film "minderwertig". Die Zuschauer sollten lieber für "Meisterwerke" ihr Geld ausgeben, betonte er.
Cohen hatte auch mit "Borat" Schwirigkeiten
Damit teilt "Der Diktator" das Schicksal von Cohens früherem Film "Borat" (2006) über einen angeblich kasachischen Hinterwäldler, der im nahen Kasachstan verpönt ist. In dem zentralasiatischen Land ist "Borat" zwar nicht verboten, er wird aber dennoch nicht in Kinos gezeigt. Ein Sprecher des Außenministeriums im autoritär regierten Kasachstan hatte seinerzeit gesagt, "Borat" beleidige das kasachische Volk. Später räumte die Behörde aber ein, dass durch den Film auch Tausende neugierige Touristen zusätzlich in das Land gekommen seien.
Hier der Trailer zum Film
Die Top-Filmstarts 2012
"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood Elijah Wood ist ein Schauspieler, den man leicht unterschätzt. Millionen Zuschauer kennen ihn als tapferen, tugendhaften Hobbit Frodo Beutlin aus der "Herr der Ringe"-Trilogie, eine Lichtgestalt umgeben von finsteren Mächten. Dabei kann der 1981 geborene, viel beschäftige Mime viel mehr als nur Fantasy. In Ang Lees Ensemblefilm "Eissturm" war er ebenso dabei wie in der Literaturverfilmung "Alles ist erleuchtet". Mit dem äußert expliziten, blutrünstigen Horrorfilm "Maniac" erobert Wood nun ein ganz neues Terrain. Ab 27. Dezember im Kino.
© Canal +
Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"Was könnte schlimmer sein, als bei einem Schiffsunglück seine gesamte Familie zu verlieren und als einziger Überlebender in einem Rettungsboot auf dem offenen Pazifik zu treiben? Dieses Rettungsboot auch noch mit einem verletzten Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und nicht zuletzt einem ausgewachsenen bengalischen Tiger namens Richard Parker zu teilen. Das geschieht Pi Patel (Suraj Sharma), dem Sohn eines indischen Zoobesitzers, als der Transportfrachter, der Pi und seine Familie nach Kanada bringen sollte, kentert und ist Ausgangsszenario von Ang Lees fantastisch-bildgewaltiger Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger". Der Film startet am 26. Dezember in den österreichischen Kinos.
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Red Dawn Zum Jahresende sorgen die Publikumslieblinge Chris Hemsworth und Josh Hutcherson für geballtes Action-Kino. Unter der Regie von Stunt-Profi Dan Bradley verteidigen sie in RED DAWN mit weiteren jungen Kämpfern ihre Stadt und ihr Land gegen eine scheinbar übermächtige Armee von Nordkoreanern. Ihre Mission: nichts Geringeres als die Rettung der Welt.Am 28. Dezember startet der Film im Kino.
© Contrafilm
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