James Cameron drehte offensichtlich zwei Enden des Kultfilms.
„Titanic“ hat 1997 mit seiner herzzerreißenden Geschichte, seinen unglaublichen Specialeffects und seinem tragischen Ende eine ganze Generation geprägt. Ebenso ergreifend ist die hoffnungsvolle Schlussszene, wenn das Publikum begreift, dass die alte Rose das „Herz des Ozeans“ die ganze Zeit über bei sich getragen hat und das nur Minuten bevor der Edelstein wie Roses große Liebe Jack in den Tiefen des Meeres seine letzte Ruhestätte findet. Es ist kaum vorstellbar, dass James Cameron eigentlich ein anderes Ende geplant hatte, wie ein ins Netz gestelltes Video beweist.
Hektik statt Ruhe
In der alternativen Version platzt die ganze Crew, inklusive Roses Enkeltochter, in die Szenerie. Sie wollen die alte Dame davon abhalten, das kostbare Juwel im Meer zu versenken. Schatzsucher Brock Lovett darf die lang ersehnte Kette sogar einmal kurz in Händen halten. Dazu philosophiert die alte Rose darüber, dass „nur das Leben unbezahlbar ist und eben jeder Tag zählt“, bevor sie den Diamanten mit einem verschmitzten Lächeln doch über Bord wirft. Crewmitglied Lewis Bodine spricht in diesem Moment aus, was alle denken: „Das ist echt Scheiße, Lady!“
Schnell wird klar, dass das Ganze nicht nur ziemlich pseudophilosophisch, sondern auch fruchtbar angestrengt wirkt. Als „Titanic“-Fan ist man nach diesem Clip sehr froh darüber, dass sich Cameron nach zwei Stunden Überlebenskampf auf einem sinkenden Schiff doch für das stille und eher besinnliche Ende entschieden hat.
Die Kino-Highlights des Jahres 2014
Das nasse Grab der Titanic
Das nasse Grab der Titanic
© AP
Das nasse Grab der Titanic
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Das nasse Grab der Titanic
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Die Top-Filmstarts 2012
"Maniac": Horrortrip mit Ex-Hobbit Elijah Wood Elijah Wood ist ein Schauspieler, den man leicht unterschätzt. Millionen Zuschauer kennen ihn als tapferen, tugendhaften Hobbit Frodo Beutlin aus der "Herr der Ringe"-Trilogie, eine Lichtgestalt umgeben von finsteren Mächten. Dabei kann der 1981 geborene, viel beschäftige Mime viel mehr als nur Fantasy. In Ang Lees Ensemblefilm "Eissturm" war er ebenso dabei wie in der Literaturverfilmung "Alles ist erleuchtet". Mit dem äußert expliziten, blutrünstigen Horrorfilm "Maniac" erobert Wood nun ein ganz neues Terrain. Ab 27. Dezember im Kino.
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Bildgewaltiges Fantastik-Epos: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"Was könnte schlimmer sein, als bei einem Schiffsunglück seine gesamte Familie zu verlieren und als einziger Überlebender in einem Rettungsboot auf dem offenen Pazifik zu treiben? Dieses Rettungsboot auch noch mit einem verletzten Zebra, einem Orang-Utan, einer Hyäne und nicht zuletzt einem ausgewachsenen bengalischen Tiger namens Richard Parker zu teilen. Das geschieht Pi Patel (Suraj Sharma), dem Sohn eines indischen Zoobesitzers, als der Transportfrachter, der Pi und seine Familie nach Kanada bringen sollte, kentert und ist Ausgangsszenario von Ang Lees fantastisch-bildgewaltiger Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger". Der Film startet am 26. Dezember in den österreichischen Kinos.
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Red Dawn Zum Jahresende sorgen die Publikumslieblinge Chris Hemsworth und Josh Hutcherson für geballtes Action-Kino. Unter der Regie von Stunt-Profi Dan Bradley verteidigen sie in RED DAWN mit weiteren jungen Kämpfern ihre Stadt und ihr Land gegen eine scheinbar übermächtige Armee von Nordkoreanern. Ihre Mission: nichts Geringeres als die Rettung der Welt.Am 28. Dezember startet der Film im Kino.
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So sieht die "Titanic II" aus