"Great Voices"

Anna Netrebko gibt Iolanta in Wien

Anna Netrebko
© Photo Press Service/www.photopress.at

Am 30. November gastiert die Opern-Diva im Wiener Konzerthaus.
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Die erste der diesjährigen "Great Voices" erklingt am 30. November: Starsopranistin Anna Netrebko eröffnet den prominent besetzten Zyklus im Wiener Konzerthaus als Tschaikowskys "Iolanta". Mit einer konzertanten Fassung der Oper tourt die Sängerin bereits seit Wochen durch Mitteleuropa. Begleitet wird sie vom Orchester der Slowenischen Nationalphilharmonie unter Emmanuel Villaume sowie von einer Sängerriege rund um Sergey Skorokhodov als Count Vaudemont.

Bereits in Salzburg mit Rolle erfolgreich
Bereits im Sommer 2011 begeisterte Netrebko mit einer konzertanten "Iolanta" das Salzburger Festspielpublikum. "'Iolanta' ist die meistgeliebte Oper in Russland", erklärte die russischstämmige Sängerin damals. "Sie hat ein Happy End, das Hoffnung bringt und zu Tränen rührt. Vor allem aber ist sie kurz". Das Märchen rund um eine blinde, von der Außenwelt abgeschirmte Prinzessin, die nichts von ihrem Zustand weiß und durch ihre Liebe zu einem fremden Eindringling geheilt wird, dauert nur etwa 90 Minuten - und wird wohl deshalb nur selten auf der Opernbühne inszeniert.

Weitere Netrebko-Termine
Auf Netrebkos "große Stimme" folgt im Zyklus Joseph Calleja mit Liedern von Mario Lanza am 28. Jänner, bevor am es am 13. April erneut eine konzertante Oper gibt: Bariton Thomas Hampson tritt in Verdis "Simon Bocccanegra" auf, mit Calleja an seiner Seite. Den Abschluss bildet einen Monat später, am 12. Mai, dann Rolando Villazon, der sich ebenfalls vor dem Jubilar Verdi verneigt.

Info
Alle Informationen zu Anna Netrebko und "Great Voices" finden Sie unter www.greatvoices.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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