50. Bühnenjubiläum

Dagmar Koller feiert in den Kammerspielen

Dagmar Koller
© Inge Prader

Am 1. Dezember feiert die Grand-Dame ihr großes Jubiläum samt Band in Wien.
OE24 auf Google bevorzugen

Nach dem Tod ihres Mannes ist es recht still um die sonst so schillernde Sängerin Dagmar Koller geworden. Doch mit der Zeit hat sie gelernt mit dem Verlust um zugehen und hat neue Kraft geschöpft. Am 1. Dezember will sie das jedem in den Wiener Kammerspielen zeigen. Denn da feiert die rüstige Dame ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum samt Band im Schlepptau.

Grand-Dame im Show-Business
Dabei zählt Koller zu den erfolgreichsten Ladys im österreichischen Show-Business. Neben ihrer Ausstrahlung besitzt die adrette Blondine ein wahres Goldkehlchen, mit dem sie ihre Fans schon seit einem halben Jahrhundert verwöhnt. Und genau aus diesem Grund feiert sie sich nun auch selbst.

Von Band begleitet
Nur begleitet von einer hochkarätigen 4-köpfigen Band wird sie einige Einblicke in ihre künstlerische Laufbahn geben, mit den wichtigsten Titeln, die in ihrer Karriere eine große Rolle gespielt haben, vorwiegend aus Musical ("Der Mann von La Mancha", "Hello Dolly", "Sweet Charity", "My Fair Lady") aber auch Operette und weltbekannten Songs und Chansons. Auch heitere Anekdoten aus ihrem reichen Künstlerleben werden zu hören sein. Schlussendlich wird Koller zeigen, dass auch nach über 50 Jahren noch immer die Bretter, die die Welt bedeuten, ihr zu Hause sind.

Info
Alle Informationen rund um die Veranstaltung "Dagmar Koller & Band - Leben für die Bühne" erhalten sie unter www.josefstadt.org.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden