Ab 30. November darf zu den Klängen des Musicals wieder geschmachtet werden.
Märchenhaft geht es ab dem 30. November in der Wiener Stadthalle zu. Denn da feiert das Erfolgs-Musical "Die Schöne und das Biest" aus dem Hause Disney große Premiere in der Bundeshauptstadt. Eine der wohl berühmtesten Liebesgeschichten wird ab diesem Zeitpunkt den Musical-Fans Wärme ins Herz zaubern.
Oscar-gekröntes Meisterwerk
Zwei Oscars und fünf Grammys für die Musik, dazu eine Oscar-Nominierung in der Kategorie "Bester Film" Mit "Die Schöne und das Biest" schufen die Zeichner, Animateure und Filmkomponisten des Hauses Disney Anfang der 90er Jahre einen der größten Filmerfolge seiner Historie. Und es dauerte nicht lange, bis die märchenhafte Geschichte um die schöne Belle und den verzauberten Prinzen in einer Musicalversion an den Broadway kam und von dort aus ein zweites Mal die Welt eroberte.
Bis Mitte Dezember in Wien
Von 30. November bis 16. Dezember 2012 kommt Disneys weltweit erfolgreiche Musicalfassung des französischen Volksmärchens in einer deutschsprachigen Inszenierung des renommierten Budapester Operetten- und Musicaltheaters in die Wiener Stadthalle F. Insgesamt werden 100 Beteiligte - Musiker, Darsteller sowie Techniker, dafür sorgen, dass das Disney-Märchen in die Welt der Träume und des Happy-Ends führt.
Info
Alle Informationen rund um die Aufführungen des Musicals "Die Schöne und Das Biest" sowie Tickets erhalten Sie unter www.oeticket.com.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET