Franz Welser-Möst dirigiert und Ashley Page choreografiert Ballett.
Die ORF-Übertragung des diesjährigen Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker blickt nach Niederösterreich. Rund um das Konzert im Musikverein, das nach 2011 zum zweiten Mal von Franz Welser-Möst dirigiert wird, laden die Balletteinlagen nach Schloss Hof, während der Pausenfilm eine Hochzeitsreise durch Niederösterreich begleitet. Wie es in einer Aussendung des ORF hieß, wird das Musikereignis wieder in mehr als 70 Länder übertragen.
Schloss Hof im Blickwinkel
Nicht nur musikalisch widmet man sich mit Wagner und Verdi als Ergänzungen zum Wiener Walzer-Programm den großen Jubiläen des kommenden Jahres, auch die Wahl von Schloss Hof nahe der slowakischen Grenze ist dem 350. Geburtstag seines früheren Besitzers Prinz Eugen geschuldet. Die Choreografie der Balletteinlagen kommt erstmals vom Briten Ashley Page, Direktor des Scottish Ballet. Johan Engels kreiert bereits zum zehnten Mal die Kostüme.
Pausenfilm dieses Mal romatisch
Für den Pausenfilm "Honeymoon" begleitet Regisseur Patrick Pleisnitzer "ein junges Paar auf Hochzeitsreise durch Niederösterreich" und lässt das Publikum an dem täglichen "aufwendigen Foto-Shooting für das Hochzeitsalbum" teilhaben.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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