2013 steht Welser-Möst am Pult

Generalmusikdirektor

2013 steht Welser-Möst am Pult

Es war zu erwarten. 2011 hatte Franz Welser-Möst mit seinem ersten Neujahrskonzert einen großen persönlichen Erfolg. Zum nächsten Neujahrstag, am 1. Jänner 2013, kehrt er zurück. Die Wiener Philharmoniker gaben am Wochenende bekannt, dass sie Welser-Möst neuerlich zur Leitung ihres wichtigsten, repräsentativsten, weltweit übertragenen Konzerts eingeladen haben. FWM – unter diesem Kürzel wird der Maestro gern gehandelt – ist immerhin Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper. Für das Orchester, das keinen Chefdirigenten hat und will, ist das immerhin eine Schlüsselposition, weil die Philharmoniker auch das Opernorchester stellen.

Die Begründung des Philharmoniker-Vorstands Clemens Hellsberg klingt daher plausibel. Man habe Welser-Möst neuerlich eingeladen „in Würdigung der glänzenden Zusammenarbeit auf philharmonischer Ebene und in der Wiener Staatsoper“. Dass der 52-jährige Maestro sowohl den Wiener Klang als auch die heutzutage wünschenswerte Transparenz bei jeder Musikwiedergabe garantiert, ist ein zusätzlicher Anreiz für dieses Engagement.

Bei den Philharmonikern weiß man, wer außer FWM gern ein Neujahrskonzert dirigieren würde: Placido Domingo, Gustavo Dudamel, auch manch andere, vor allem Christian Thielemann. Den würde auch das Publikum gern bei der Strauß-Dynastie erleben.

Karl Löbl

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