Klassik

Barenboim bei der Mozartwoche

von
Daniel Barenboim
© APA
Barenboim, Pierre Boulez, Mitsuko Uchida und Mojca Erdman sind die Stars.
 
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Eigentlich gilt Sasha Waltz als Großraum-Choreografin, der bisher keine Bühne groß genug schien. Was die 49-Jährige für die Salzburger Mozartwoche erarbeitet hat, dürfte hingegen eine filigrane und intime Auseinandersetzung mit Mozarts Musik geworden sein. Heute ist die Uraufführung dieses neuen Stücks mit dem Titel gefaltet im Salzburger Landestheater und zugleich die Eröffnung der Mozartwoche 2012.

Mozart & Schönberg
Nach dieser Tanz-Musik-Premiere werden im Rahmen der Mozartwoche 22 hochkarätig besetzte Konzerte offeriert, bei denen sowohl Mozart als auch die Pianistin Mitsuko Uchida im ­Mittelpunkt stehen. Auch Schönberg spielt eine wichtige Rolle: So werden Uchida und die Wiener Philharmoniker unter Pierre Boulez Klavierkonzerte beider Komponisten geben. Auch Daniel Barenboim und Ivan Fischer dirigieren die Philharmoniker, Letzterer mit Radu Lupu am Klavier.

Der neue Chef
Marc Minkowski, der die Mozartwoche ab 2013 künstlerisch leiten wird – er wird nächstes Jahr Mozarts Lucio Silla mit Rolando Villazón in der Titelpartie dirigieren –, kommt mit seinen Musiciens du Louvre. Als Gesangssolisten haben sich für heuer u. a. Mojca Erdman und Christian Gerhaher angesagt.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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