Bernhard Schlinks neues Buch heißt simpel Gerechtigkeit und ist ein Essay, der ebendieser nachspürt. Oder der Gerechtigkeitsarbeit, wie der Autor bereits früh erwähnt – im gleichen Atemzug damit, dass Gerechtigkeit nicht für jeden Menschen gleich ist, subjektiv oder persönlich gedeutet werden kann.
Beschäftigt sich oft mit dem Thema
Schlink ist Jurist, war viele Jahre Professor an verschiedenen deutschen Universitäten. In seinen Krimis und Romanen beschäftigt er sich seit Jahrzehnten auf verschiedene Art mit dem Thema Gerechtigkeit. An dieser Stelle muss sein Bestseller Der Vorleser erwähnt werden. In dem Buch, das mit Kate Winslet verfilmt wurde, dreht sich alles um Recht, Gerechtigkeit und Schuld nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Gesprächsstoff
Im vorliegenden Essay wird Gerechtigkeit in all ihren Facetten evaluiert – von sozialer über politischer bis hin zu moralischer. Schlink bietet auch einen Ausblick auf die Zukunft der Gerechtigkeit und schließt mit ihrem Preis. Historisch, philosophisch und persönlich handelt Schlink diesen Text ab, der viel Stoff für Diskussionen bietet.
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