On Stage

Captain Kirk nimmt Anflug auf Broadway

William Shatner am Broadway
© shatnersworld.com
Der Star Trek Captain spielt am Broadway eine "Ein-Mann-Show".
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Für viele war er ein Held und erfüllte unzählige Burschenträume. Denn in Wahrheit wollte doch schon jeder junge Bub einmal in die Rolle eines Raumschiff-Captains schlüpfen und durch ferne Galaxien düsen. William Shatner durfte diesen Bubentraum in der Rolle des Captain Kirks der Rauschiffflotte Star Trek durchleben. Nun fliegt der mittlerweile 80-Jährige nicht mehr im Weltraum herum sondern lockt seine Fans anstatt auf die Milchstraße auf den New Yorker Broadway, wo er ab sofort Theater spielt.

Captain Kirk am Broadway
Captain Kirk goes Broadway: William Shatner, der Kultstar aus "Star Trek", tritt ab 16.2 in der Ein-Mann-Show "Shatner's World: We Just Live in It" auf einer New Yorker Bühne auf. Allerdings plane er weder zu tanzen noch zu singen, scherzte er. "Ich werde in dieser Show versuchen, Lehren aus meinen Erfahrungen zu ziehen und den Sinn in den vielen verrückten Dingen zu erkennen, die mir passiert sind", sagte Shatner dem Stadtmagazin "Time Out New York".

Shatner gibt Reisebericht ab
Vor allem wolle er von seinen Reisen kreuz und quer durch die USA erzählen. "Wie ich mit einem Rabbi in einen philosophischen Streit geriet, wie ich an der Beerdigung eines Pferdes teilnahm und einige der größeren Sachen, die mir als Schauspieler passiert sind", sagte Shatner. Für alle die diese "Ein-Mann-Show" nun auch im Big Apple sehen wollen, können dies ja mit einem kleinen USA-Trip verbinden.

Infos
Alle Informationen rund um das William Shatner Theater-Stück erhalten Sie unter shatnersworld.com.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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