Startschuss für Lese-Tournee von Daniel Glattauer („Ewig Dein“).
An die vier Millionen Exemplare hat Daniel Glattauer von seinen ersten Romanen (Der Weihnachtshund, Gut gegen Nordwind und Alle sieben Wellen) verkauft. Eine für österreichische Verhältnisse astronomische Zahl. Exorbitant auch die Startauflage von Glattauers neuem Wurf Ewig Dein: Der Deuticke Verlag druckte fürs Erste 200.000 Stück von dem Liebesroman, der als Psycho-Thriller endet. (Wo Glattauer in dieser Woche aus Ewig Dein liest, finden Sie im Kasten rechts).
Stalker
Die Story: Judith, Singlefrau und Betreiberin eines Lampengeschäfts, lernt den feschen und charismatischen Architekten Hannes kennen und lieben. Anfangs genießt sie die neue Beziehung überaus, doch schon bald fühlt sie sich von dem neuen Mann in ihrem Leben bedrängt und versucht ihn abzuschütteln. Doch Hannes wird zur Klette – ja, zum „Stalker“.
Die beklemmende Situation wirkt sich fatal auf Judiths Psyche aus. Sie muss sogar in eine Klinik. Schlussendlich holt sie aber, gemeinsam mit ihrem Lehrmädchen, zum Gegenschlag aus …
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET