"Pioniere der Moderne" ab dem Wochenende im Museo Correr zu sehen.
Der österreichische Künstler Gustav Klimt scheint nicht nur in Österreich ein Publikumsmagnet zu sein. Auch in Italien, und da konkreter in Venedig, scheint man dem Maler anlässlich seines 150. Geburtstages dieses Jahr würdigen zu wollen. Deshalb befindet sich die erfolgreiche Kombi-Ausstellung von Gustav Klimt und Josef Hoffmann mit dem klingenden Namen "Pioniere der Moderne" nun auf Wanderschaft.
Klimt in der Lagunenstadt
Die Belvedere-Ausstellung "Pioniere der Moderne" zu Gustav Klimt und Josef Hoffmann wird nach ihrem Finale in Wien am 4. März jetzt im venezianischen Museo Correr gezeigt. Wie das Museum in einer Aussendung mitteilte, wird die Schau dort in adaptierter Form unter dem Titel "Klimt im Zeichen von Hoffmann und der Secession" am 24.3 eröffnet.
Klimt für Entwicklung italienischer Kunst mitverantwortlich
"Klimt war entscheidend für die Entwicklung der Kunst in Italien in den ersten zwei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts", betonte die Direktorin der Stiftung der städtischen Museen Venedigs, Gabriella Belli. Als Ergänzung der Schau und als Zeugnis von Klimts Einfluss auf die italienische Kultur der damaligen Epoche werden in den Sälen des Museums Ca Pesaro vom 31. März bis zum 8. Juli Werke von Vittorio Zecchin und Galileo Chini ausgestellt, die von Klimt stark beeinflusst wurden.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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