Morgen feiert Daniel Kehlmanns Bestseller als Filmkomödie Premiere.
Sie haben eines gemeinsam: Beide wollen die Welt erforschen, der Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt auf seinen ausgedehnten Expeditionen, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß am liebsten nur von seinem Schreibtisch aus. In seinem Bestseller-Roman lässt Daniel Kehlmann die beiden so unterschiedlichen Charaktere und Wissenschaftler im fortgeschrittenen Alter bei einem Kongress in Berlin aufeinandertreffen und lässt die Leben der beiden, die nichts außer die unbändige Neugier, die Welt zu verstehen, verbindet, Revue passieren. Kehlmann zeichnet nicht nur für die Romanvorlage, sondern auch, zusammen mit Regisseur Detlev Buck, für das Drehbuch verantwortlich.
Großprojekt
Die deutsch-österreichische Coproduktion zählt zu den größten Filmprojekten des Jahres. In der Rolle von Humboldts ist Albrecht Abraham Schuch zu sehen, Florian David Fitz spielt Carl Friedrich Gauß. Morgen findet die Galapremiere statt, offizieller Start des Films: 25. Oktober.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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