Festival

Startenor Rolando Villazón singt Mozart

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Startenor Rolando Villazón singt Mozart
© Niesner
Publikumsliebling Rolando Villazón eröffnet heute die Salzburger Mozartwoche.
 
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Rund um den Geburtstag des genialen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, der am 27. Jänner 1756 in Salzburg geboren wurde, findet jedes Jahr in seiner Geburtsstadt die von der Internationalen Stiftung Mozarteum veranstaltete Salzburger Mozartwoche statt.

Riesenerfolg
Auftakt und Höhepunkt des diesjährigen Festivals, das von heute bis zum 3. Februar über die Bühnen der Stadt geht, ist die szenische Aufführung von Mozarts meisterhafter Opera seria Lucio Silla, die der himmlische Jüngling als 16-jähriger für Mailand geschrieben hatte. Der Silla war zu Mozarts Zeit ein Riesenerfolg, in Mailand stand man kopf; es gab 27 Aufführungen in einem Monat, und jedes Mal saßen Tausende Leute im Saal.

Alte Musik
Dirigent der Produktion im Haus für Mozart ist der französische Alte-Musik-Spezialist und neue künstlerische Leiter der Mozartwoche, Marc Minkowski. Die Titelrolle des römischen Diktators singt der mexikanische Startenor Rolando Villazón, der nach diversen Stimmkrisen nun wieder in bester Form sein soll. Bei den Salzburger Festspielen wird Lucio Silla am 27. Juli wieder aufgenommen.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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