Pop-Kritik

Tote Hosen als großes 
Finale beim ›Frequency‹

von
Tote Hosen als großes 
Finale beim ›Frequency‹
© EPA
Das „Frequency“ lockte heuer mit Superstars wie System of a Down und den Toten Hosen.
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145.000 Fans, die bereits legendäre Tenacious-D-Show von Hollywood-Star Jack Black. Massenandrang bei Jungstar Caspar und als Abschluss gestern die Toten Hosen. Das Frequency erwies sich heuer als das Nonplusultra in Sachen Rock-Festivals und stellte mit 120 Acts auf sieben Bühnen sogar Nova Rock in den Schatten. Zum Finale rockten gestern neben den Hosen auch Skunk Anansie (Hedonism), Nick Cave (am 24. 11. auch in Wien) und der britische Neo-Dylan Jake Bugg.

Tournee
Als Headliner planten die Toten Hosen gestern den achten und letzten Austro-Auftritt ihrer aktuellen Tour. Neben der unumgänglichen Hymne Tage wie diese und der neuen Single Das ist der Moment standen dabei bis weit nach Mitternacht knapp 30 Klassiker auf dem Programm. Darunter Hier kommt Alex, Steh auf, Wünsch dir was, Alles aus Liebe und natürlich Zehn kleine Jägermeister. Campino, leicht Tournee-müde: „Wie lange kann man das so noch machen?“

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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