Festspiele

„Zauberflöte“: Bekannt wie "Mona Lisa"

Zauberflöte
© Reuters
Mit bester und bekanntester Oper starten heute die Salzburger Festspiele.
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„Mozarts Zauberflöte gehört, neben Shakespeares Hamlet und Leonardos Mona Lisa, zu den größten und rätselhaftesten Werken der Kunst. Das sind Jahrtausendwerke“, schwärmt der Pultstar. Und setzt nach: „Über Die Zauberflöte ist schon so viel Blödsinn geschrieben und gesagt worden, weil alle glauben, dass sie das Stück kennen. Aber das ist ein Irrtum. Das ist ein Solitär ohne Vorgänger und Nachfolger, ein Märchen und ein Familiendrama, ein in seiner Art perfektes Stück mit ganz großer Musik.“

Göttlich
Erstmals musiziert Harnoncourt Mozarts letzte Oper mit seinem Concentus Musicus auf historischen Instrumenten. Die in der Gegenwart spielende Inszenierung besorgt der Berliner Salzburg-Debütant Jens-Daniel Herzog: Volkstheaternah geht es in der Felsenreitschule zur Sache, wenn Papageno seine Vögel in einer alten Ape von Piaggio (Kleintransporter) chauffiert oder die drei Damen der Königin der Nacht, die Tamino vor der Schlange retten, als frivole Krankenschwestern auftreten. In den Hauptrollen sind Julia Kleiter als Pamina, Bernard Richter als Tamino und Markus Werba als Papageno zu erleben.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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