Konzert-Hammer

Mit Flugzeug in der Stadthalle! So abgehoben war die Apache 207 Show

Das Konzertjahr 2026 startete gleich mit einem absoluten Kracher. Chart-Überflieger Apache 207 hatte nämlich am Mittwoch in der Stadthalle für 15.000 Fans alle Hits und sogar ein echtes Flugzeug dabei.  

Ein Intro-Film über das Fliegen, Fallen und Schweben, große Sprüche des Rap-Großmauls („Wir führen ein exzessives Leben und sind immer auf Reisen.“), plötzlich rote Warnsirenen und eine Alarmdurchsage: „Meine Damen und Herren: Wir bitten Sie um Aufmerksamkeit. In Kürze erwarten uns stärkere bis sehr starke Turbulenzen. Aus diesem Grund wurde das rote Anschnallzeichen angeschaltet. Bitte kehren Sie jetzt umgehend zu Ihrem Steh oder Sitzplatz zurück.“ Dann eine ohrenbetäubende Explosion. Der Vorhang fällt. Und plötzlich steht ein riesiger Flieger in der Wiener Stadthalle.

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Spektakuläres, ja völlig abgehobenes Konzert-Entree von Chart-Überflieger Apache 207, der am Mittwoch wirklich ein echtes Flugzeug mit dabei hatte. Über 27 Meter lang, mehr als sechs Meter hoch und mit einer Flügelspannweite von rund 21 Metern und einer Semmel gleich quer durch aufgeschnitten. So was hat die Welt noch nie gesehen bzw. die 15.000 Fans in Wien, die ihren Augen kaum trauten.

Mit Flugzeug in der Stadthalle! So abgehoben war die Apache 207 Show
© zeidler

Mit Flugzeug in der Stadthalle! So abgehoben war die Apache 207 Show
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Der Bombardier CRJ-200 Jet mit dem Logo „Feder Airlines“ und dem Kennzeichen N8477R, der jahrelang für die US-Airline Skywest im Einsatz war, diente dem Chart-Überflieger, der zum Opener „Ein Lied für dich“ natürlich in Piloten-Uniform und aus einem Cockpit kommend antanzte, als atemberaubende Show-Kulisse. Feuer-Fontänen („Mann muss“), strahlender Lichterregen („Nie mehr gehen“), Laser-Attacken („Loser“) und Dauerlauf bis zu den Flügelspitzen inklusive.

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Dazu gab’s die von Coldplay abgekupferten LED-Bänder für die Fans, riesige Fußbälle zum Party-Hit „Sport“, eine Selfie-Runde quer durchs Publikum („Wenn das so bleibt“), eine formidable Vier-Mann-Band („Eigentlich kommt gar nichts mehr vom Band!“) und sogar ein interaktives Flappy Bird Videospiel, mit dem die Wiener Fans ein Flugzeug durch Ringe steuern konnten. Dazu hatte Apache extra für Wien sogar die Mitsing-Kracher „Madonna“ und „Lambo Doors“ neu ins Programm geholt.

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Das große rot-weiß-rote Herz zeigte Volkan Yaman, so der für 13 Millionen verkaufte CDs, 85 Gold- und Platin-Auszeichnungen und 29 Top-10-Hits verantwortliche Chartkaiser bürgerlich, ja sowieso: „Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu Wien, denn ich liebe Wiener Schnitzel über alles. Ich habe gestern schon eines gegessen und werde heute sicher wieder eines essen.“

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Apache 207
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Als Highlight segelte Apache auf einer riesigen künstlichen Wolke sogar einmal quer durch die Stadthalle. Natürlich auch zum Reinhard Mey Klassiker „Über den Wolken“. Noch mehr Stimmung gab‘s nur zum in cooler Lederkluft gezündeten Final-Furioso rund um die Top-Hits „Miami“, zu dem er sogar ein kurdisches Pärchen auf die Bühne holte, „Komet“, das er für Duett-Partner Udo Lindenberg mitfilmen ließ und „Roller“. Ein Triumph!

Apache 207
© Thomas Zeidler-Künz

Mit Flugzeug in der Stadthalle! So abgehoben war die Apache 207 Show
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Das Eventjahr 2026 mit den Topkonzerten von Herbert Grönemeyer, Kings Of Leon, Deep Purple, Linkin Park, Foo Fighters, Helene Fischer und natürlich dem Song Contest wird spektakulär - doch so abgehoben wie dieser Auftakt von Apache 207 kann es eigentlich gar nicht mehr werden.

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