Royal-Wut

Wegen "The Crown": Prinz Philip soll Anwälte eingeschaltet haben

Die Netflix-Serie "The Crown“ sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Diesmal wegen heftiger Reaktionen aus dem britischen Königshaus. Bei einem Royal ging sie offenbar besonders weit: Prinz Philip soll so verärgert gewesen sein, dass er rechtliche Schritte prüfen ließ.

Die Darstellung der Königsfamilie in der Erfolgsserie "The Crown“ hat intern immer wieder für Unmut gesorgt. Laut Bericht fühlte sich Prinz Philip durch Szenen der Serie falsch dargestellt. Vor allem bestimmte Handlungsstränge sollen bei ihm für Unmut gesorgt haben.

Die Serie greift immer wieder Ereignisse aus dem Leben der Royals auf, allerdings in dramatisierter Form.

Schritt zu Anwälten

Wie es weiter heißt, soll Prinz Philip sogar juristischen Rat eingeholt haben. Er wollte demnach prüfen lassen, ob es möglich wäre, gegen die Darstellung in der Serie vorzugehen. Damit ging seine Reaktion deutlich über bloße Kritik hinaus.

Klare Worte von Hugo Vickers 

Auch der Autor Hugo Vickers, Verfasser des Buches "Queen Elizabeth II: A Personal History", äußert sich im Gespräch mit "Daily Mail" zu den Vorwürfen. Er spricht von einer "schrecklichen Serie", die "absolut unehrlich" sei. Dennoch betont er das gut geschriebene Drehbuch sowie eine "aufwendige Produktion mit sehr guten Schauspielern und Schauspielerinnen". Bei "The Crown" handle es sich um eine dramatische Darstellung und nicht um eine exakte Dokumentation. 

Keine Klage

Trotz der Überlegungen blieb es am Ende bei rechtlichen Prüfungen. Zu einem tatsächlichen Vorgehen gegen die Serie kam es nicht. Der Fall zeigt dennoch, wie sensibel die Royals auf ihre Darstellung reagieren, vor allem, wenn persönliche Themen betroffen sind.

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