Eingekocht

„Kaiser“ & Koch-Show eingespart!

„Kaiser“ & Koch-Show eingespart!
© TZ ÖSTERREICH

Geplant: Die ORF-Kochshow „Frisch gekocht“ mit Andi und Alex wandert zu Servus TV.
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Am 23. Juni küren Andi Wojta und Alex Fankhauser, die TV-Köche aus der ORF-Sendung Frisch gekocht, den Kochchampion 2013. Immerhin räumt der ORF dafür den Sendeplatz am Sonntag nach der 17- Uhr-ZiB in ORF 2 frei. Doch das könnte einer der letzten großen Auftritte der beiden Publikumslieblinge sein. Denn Andi und Alex bzw. ihrer Kochsendung droht wegen der Sparpläne im ORF das Aus für 2014.

Rund 40 Mio. Euro muss Fernsehdirektorin Kathrin Zechner beim Programm für 2014 einsparen. Das könnte Frisch gekocht, die Kochshow der beiden Publikumslieblinge treffen.

Bei „Musikantenstadl“ und „Kaiser“ wird gespart
Weniger Ausgaben soll es außerdem vom Musikantenstadl und von der überaus populären Comedy-Show Wir sind Kaiser mit Robert Palfrader geben.

Eigenproduzierte Dokusoaps könnten bald der Vergangenheit angehören.
Von einer Einstellung wäre möglicherweise auch das Print-Magazin ORF-Nachlese betroffen, das über große Strecken die Rezepte aus der Koch-Sendung mit Andi & Alex abdruckt.

Servus TV. Die Koch-Show Frisch gekocht könnte Gerüchten zufolge mitsamt dem Personal zu Servus TV von Dietrich Mateschitz nach Salzburg abwandern – mit dem Hangar-7 als Kochstudio. „Derzeit wird alles geprüft, aber zu einzelnen Sendungen können wir nichts sagen“, heißt es dazu im ORF.

Kahlschlag im Programm

Am Donnerstag trifft sich der ORF-Stiftungsrat zu seiner planmäßigen Sitzung, die für das Programm im Staatssender weitreichende Konsequenzen hat. Sollte der ORF ab 2014 die Gebührenrefundierung nicht mehr bekommen, müssen Alexander Wrabetz und sein Team 80 Millionen Euro einsparen. Neben Personal (15 Mio.) und Radiosender trifft es vor allem das Programm, wo rund 40 Millionen Euro gestrichen werden.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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