Familienstreit

Wirbel um Fionas Namen

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© TZ Österreich Hochmuth / Mühlanger

Im Hause Swarovski gibt man sich diskret, doch hinter den Kulissen sollen die Fetzen fliegen: Fiona soll sich ab sofort nicht mehr Swarovski nennen dürfen.

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Der Name Fiona Swarovski ist beim Tiroler Kristallkonzern Swarovski schon lange ein Streitpunkt. Nun soll es ÖSTERREICH-Infos zufolge der Familie um Markus Langes-Swarovski gelungen sein, über ein Rechtsgutachten der Society-Lady die Nutzung des Namens Swarovski zu verbieten. Tatsächlich heißt die Ehefrau von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser auf offiziellen Dokumenten wie Trauschein oder Firmenbuchauszügen Fiona Pacifico Griffini-Grasser.

Diskretion
Bei der Unternehmenszentrale des Kristallkonzerns gibt man sich auf ÖSTERREICH-Anfrage zugeknöpft – Diskretion ist der Unternehmerdynastie stets wichtig. „Uns in der Pressestelle liegen keine Informationen dazu vor“, heißt es im Tiroler Wattens zu ÖSTERREICH. Eine Stellungnahme der Geschäftsführung von Markus Langes-Swarovski gibt es dazu nicht. Auch einer der Anwälte der Familie, Hermann Holzmann aus Innsbruck, will die heikle Causa nicht bestätigen. Er habe jedenfalls keinen solchen Antrag eingebracht.

Zu viel Society?
Hinter vorgehaltener Hand wird erzählt, dass die Familie Swarovski aus zwei Gründen das medienwirksame Auftreten Fionas verärgere:

- Frühere Society-Auftritte, Affären und Scheidungen würden den Markennamen Swarovski finanziellen Schaden zufügen, heißt es.

- Die Familie sorge sich auch um die Sicherheit, befürchte eine Entführung, wenn sie sich laufend in den Schlagzeilen wiederfinde.

Keine Kollektion
Fiona selbst nennt sich selten Swarovski. Ihr Designstudio heißt Fiona Winter Studio – Winter ist ihr Mädchenname. Um neue Modekollektionen ist es zuletzt auffällig ruhig geworden. Derzeit lasse sie überhaupt „ihre Arbeit als Designerin ruhen“, berichten Freunde der Familie ÖSTERREICH.

Die letzten Kollektionen stammen vom Vorjahr, eine mit Kristallen versehene Badewanne für den italienischen Hersteller Teuco (unter Verwendung des Namens Swarovski). Im Februar dieses Jahres kooperierte Fiona mit Schokoladenhersteller Milka und kreierte einen Swarovski-Skihelm.

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