Wechselhaftes Wetter

Wetter-Chaos: So überleben Ihre Pflanzen den launischen April

Mal warm, mal kalt: Der April treibt aktuell jeden Hobbygärtner in den Wahnsinn. Doch mit diesen genialen Lifehacks und Profi-Tipps überstehen Ihre Pflanzen das Wetter-Chaos garantiert unbeschadet. 

Die ersten Knospen spießen hervor, die Sonne lockt uns nach draußen und plötzlich klopft Väterchen Frost nochmal an. Der April macht eben, was er will. Damit Ihr Garten im Sommer auch in voller Pracht erstrahlt, sollten Sie jetzt nicht untätig sein. Mit diesen genialen Tricks machen Sie Ihren Garten wetterfest und retten Ihre Pflanzen durch die launischste Zeit des Jahres.

Frostschutz nicht vergessen

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Spätfröste sind im April keine Seltenheit und sie können die harte Arbeit von Wochen in nur einer Nacht zerstören. Werfen Sie Ihren empfindlichen Beet-Bewohnern deshalb abends ein wärmendes Gartenvlies oder einfach eine alte Decke über. Sobald das Thermometer Richtung Nullpunkt kriecht, wandern Töpfe am besten für eine Nacht ins Haus oder rücken dicht an eine schützende Hauswand.

Temperaturunterschiede ausgleichen

Zuerst Frühlingsgefühle, dann das Winter-Comeback. Gerade junge, frisch gezogene Setzlinge erleiden bei diesem Hin und Her schnell einen Schock, was dafür sorgt, dass frische Blumen die Köpfe hängen lassen. Haben Sie Geduld! Pflanzen Sie empfindliche Sorten erst aus, wenn sich das Wetter stabilisiert hat. Bis dahin sind mobile Pflanzgefäße Ihr bester Freund, so bleiben Sie flexibel.

Den Boden pflegen

Wenn der Aprilregen tagelang auf die Beete prasselt, verdichtet sich die Erde. Die Folge? Das Wasser steht, und Ihre Pflanzen bekommen sprichwörtlich keine Luft mehr zum Atmen. In diesem Fall sollten Sie zur Hacke greifen. Lockern Sie die Erde regelmäßig auf, damit Ihre Pflanzen wieder atmen können. Ein Schutzmantel aus Rindenmulch oder Stroh hält zudem die Feuchtigkeit konstant und schützt wie eine Isolierschicht vor extremen Schwankungen.

Trotz Regen richtig gießen

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„Es regnet doch ständig, ich muss nicht gießen“ – ein fataler Irrtum. Oft sind April-Schauer viel zu kurz, um die tieferen Erdschichten zu erreichen. Prüfen Sie regelmäßig mit dem Finger, ob die Erde wirklich feucht ist. Besonders Pflanzen unter Vordächern oder in schicken Tontöpfen vertrocknen im windigen April oft unbemerkt.

Schutz vor Wind und Wetter

Plötzlich aufziehende Frühlingsstürme können zarte Triebe umknicken lassen und den Boden extrem austrocknen. Verpassen Sie hochwachsenden und jungen Pflanzen rechtzeitig Pflanzstäbe. Eine clever gepflanzte Hecke dient zudem als natürlicher Windbreaker und schützt den ganzen Garten vor dem Austrocknen.

Schädlinge im Auge behalten

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Sobald die ersten warmen Tage anbrechen, erwacht nicht nur die Blütenpracht, sondern auch die Fressfeinde. Schnecken und Blattläuse stehen bereits in den Startlöchern. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen deshalb jetzt regelmäßig auf ungebetene Gäste. Ein robuster Schneckenzaun oder ein selbstgebrauter Brennnesselsud schlagen die Plagegeister in die Flucht, ohne der Umwelt zu schaden.

Rasenpflege nicht vergessen

Auch der Rasen erwacht aus dem Winterschlaf und braucht jetzt ein wenig Pflege. Der erste Schnitt, eine Düngung und das Nachsäen kahler Stellen helfen, ihn wieder in Bestform zu bringen. Achten Sie zudem darauf, den Rasen nicht zu kurz zu schneiden, sonst wird er anfälliger für Trockenheit und Unkraut.

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