Besonders in Wien und Niederösterreich gelten beim Rasenmähen am Wochenende oft strengere Regeln als gedacht. Damit Ihr Garten-Wochenende entspannt bleibt, haben wir den großen Überblick für Sie.
Endlich Wochenende, die Sonne scheint und der Rasen im Garten hätte eine Stutzung dringend nötig. Doch Vorsicht: Bevor Sie den Mäher anwerfen, sollten Sie einen Blick auf die Uhr und den Kalender werfen. Wer zur falschen Zeit mäht, riskiert in Österreich nicht nur böse Blicke der Nachbarn, sondern im schlimmsten Fall sogar empfindliche Geldstrafen. Damit Ihr grünes Paradies nicht zur Lärmfalle wird, haben wir die wichtigsten Regeln für Sie zusammengefasst.
Sonntagsruhe ist heilig
Grundsätzlich gilt in ganz Österreich: An Sonn- und Feiertagen bleibt der motorisierte Rasenmäher im Schuppen. Hier herrscht ein strenges Verbot, um die allgemeine Ruhezeit zu gewährleisten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Anzeige wegen Lärmbelästigung rechnen.
Werktags: Regionale Unterschiede beachten
Von Montag bis Samstag ist das Mähen generell erlaubt, meist in der Zeit von 07:00 bis 20:00 Uhr. Doch Vorsicht: Viele Gemeinden und Wohngebiete haben zusätzliche Ruhezeiten verordnet. Besonders die Mittagsruhe (oft zwischen 12:00 und 15:00 Uhr) ist in vielen Regionen ein Zeitfenster, in dem Ruhe herrschen muss. Hier können Sie die gesonderten Ruhezeiten überprüfen.
Wien, Graz & Niederösterreich: Hier gelten Sonderregeln
Je nachdem, wo Sie wohnen, können die Vorschriften deutlich strenger ausfallen:
- Wien: Hier ist es am Samstag bereits ab 12:00 Uhr mittags vorbei mit dem Mähen. Das Verbot gilt dann durchgehend bis Sonntagabend.
- Niederösterreich: Auch hier ist am Samstag ab 12:00 Uhr Ruhe angesagt. Werktags (Mo-Fr) ist das Mähen zudem in den Nachtstunden zwischen 22:00 und 06:00 Uhr untersagt.
- Graz: In der steirischen Landeshauptstadt gibt es eine spezifische Samstags-Sperre von 12:00 bis 15:00 Uhr, um die Mittagsruhe zu schützen.
Die leise Ausnahme: Elektro- und Handmäher
Gute Nachrichten für Besitzer von modernen Geräten: Elektro-Rasenmäher oder klassische Handmäher sind deutlich leiser als Benzin-Modelle. In vielen Fällen sind diese auch außerhalb der Hauptzeiten erlaubt, sofern sie die Nachbarn nicht unzumutbar stören. Ein kurzer Check der lokalen Gemeindeordnung hilft hier oft weiter, um Ärger von vornherein zu vermeiden.