Von Lovetoys über Fesseln zu Peitschen
Mehr 50 Shades of Grey in Ihrer Ehe
Als vor Jahren der erste Film der 50 Shades of Grey Reihe veröffentlich wurde, wünschten sich viele Frauen nur eines: Ein Sexleben wie die Hauptfiguren Christian Grey und Anastasia Steele. Einige der Sexhandlungen aus deren Liebesleben entstammen aus der BDSM (= Bondage und Sadomasochismus)-Szene und es kommt alles zum Einsatz, was dazugehört: Sexspielzeug, Peitschen, Fesseln und die Aufteilung beim Sex in eine dominante und eine unterwürfige Rolle. Tauchen Sie in die Welt von 50 Shades of Grey ein und bereichern Sie damit Ihr Sexleben.
Bondage
Bei der Praktik des Bondage geht es im Grunde um Fesselspiele. Vor allem, wenn man damit noch nicht vertraut ist, ist es nicht das Ziel durch die Fesseln schmerzen zu empfinden. Es geht in erster Linie um den Kontrollverlust, zu dem es durch die Bewegungseinschränkung kommt. Als Anfang reicht es, sich die Hände zusammenbinden zu lassen und findet man daran Gefallen, kann man sich Schritt für Schritt an weitere Fesseln heranarbeiten. Außerdem ist es völlig ausreichend zu Beginn Tücher und Stoffe zu verwenden und nicht sofort mit Seilen, Ketten und Handschellen zu starten. Haben Sie am Reiz der Fesseln erst mal Gefallen gefunden, sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Augenbinden
Ein sehr reizvolles Utensil, durch das es ebenfalls zu einem Kontrollverlust kommt, ist die Augenbinde. Auch hier reicht es zum Ausprobieren Tücher zu verwenden. Lässt man sich die Augen verbinden, gibt man gleichzeitig die Kontrolle ab und überträgt sie dem Partner/der Partnerin. Man sieht nicht mehr was der/die andere macht, sondern fühlt nur seine/ihre Berührungen. Fällt ein Sinn aus, werden die anderen ja bekanntlich verstärkt, weshalb Berührungen noch intensiver wahrgenommen werden.
Peitschen
Der Einsatz von Peitschen hat den Sinn Schmerz auszulösen. Allerdings keinen unangenehmen Schmerz wie bei Zahnweh, sondern einen prickelnden Schmerz, der die Lust steigert. Bevor Sie sich eine Peitsche zulegen, können Sie testen, ob Ihnen Schmerz beim Sex überhaupt gefällt. Dafür können Sie sich von Ihrem Partner/Ihrer Partnerin beispielsweise auf den Po schlagen lassen. Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Peitschen, die verschieden starke Schmerzen verursachen. Da es auch auf die Kraft ankommt, mit der sie geschwungen werden, können Sie bereits vor dem Sex die Peitsche testen. Dabei können Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin zeigen, mit welcher Wucht die Hiebe in Ordnung sind.
Lovetoys
Die Welt der Sexspielzeuge erstreckt sich in unendliche Weiten. Es gibt die unterschiedlichstes Ausführungen und Variationen hinsichtlich Form, Größe, Farbe und Funktionsweise. Ein weit verbreiteter Irrglaube hinsichtlich Lovetoys bezieht sich darauf, dass diese hauptsächlich für die Selbstbefriedigung zu verwenden sind. Doch warum sollte man den Spaß nicht mit dem Partner/der Partnerin teilen? Abgesehen von den „klassischen“ Sexspielzeugen wie Dildos und Vibratoren, die natürlich auch zu zweit verwendet werden können, gibt es auch eigens entwickelte Toys für Paare. Bei renommierten Online-Shops wie Eis.at können Sie sich über den Variantenreichtum erkundigen, die Funktionsweisen nachlesen und die Produkte bestellen. Sollten Sie nicht wollen, dass das Paket mit dem Namen eines Sexshops etikettiert ist, können Sie bei der Bestellung eine unauffälligere Verpackung auswählen. Bringen Sie Abwechslung und einen frischen Wind in Ihr Liebesleben!
Trauen Sie sich!
Sollten Sie unsicher sein, was diese Praktiken anbelangt, oder Sorge haben, dass es zu Handlungen kommen könnte, die Ihnen nicht gefallen, vereinbaren Sie im Vorhinein mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin ein Safe-Word. Dafür wählt man einen Begriff, der beim Sex normalerweise auf keinen Fall zu Sprache kommt. Wird dieser während des Sex ausgesprochen, wird die aktuelle Handlung sofort unterbrochen und man muss sich dafür weder entschuldigen noch rechtfertigen.
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