In einem Wohnhaus im Mühlviertel wurde am Valentinstag eine 41-Jährige mit tödlichen Schussverletzungen entdeckt - der von seiner eigenen Tochter (12) zunächst beschuldigte Lebensgefährte wurde später wieder enthaftet. Das Opfer hatte Suizid begangen.
OÖ. Gefunden wurde die Frau am Samstagabend in Aigen-Schlägl im Bezirk Rohrbach. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich dürfte es sich dabei aber, wie sich in einer nächtlichen Wende herausstellte, um eine Verzweiflungstat und nicht um ein Gewaltverbrechen handeln. Der 43-jährige Lebensgefährte der Toten ist nach einer vorläufigen Festnahme noch in den Nachtstunden wieder enthaftet worden. Sämtliche bisher vorliegenden Spuren im Wohnhaus würden Fremdverschulden ausschließen.
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Die Polizei war von Anfang an von einem Suizid ausgegangen - doch dann äußerte die zwölfjährige Tochter des 43-Jährigen den Verdacht, dass ihr eigener Vater der Lebensgefährtin etwas angetan haben könnte. Er wurde daher festgenommen und befragt. Später stellte sich heraus, dass das Mädchen ihre Behauptungen aufgrund falscher Annahmen geäußert hatte. Der Mann wurde gegen 3.00 Uhr in der Früh wieder freigelassen, sagte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Oberösterreich .
Die Tatortspuren hätten keine Fremdbeteiligung aufgewiesen. Eine Obduktion der Leiche sei noch ausständig und auch Schmauchspuren werden noch ausgewertet, doch es sei davon auszugehen, dass sich der Anfangsverdacht eines Selbstmordszenarios bestätigen werde.