Bei Seilbergung

Berg-Drama: Polizist und Bergsteigerin stürzen in den Tod

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Bei Seilbergung am Eisenerzer Reichenstein hatte sich Seil vom Hubschrauber gelöst.

Bei einem schweren Alpinunfall im Gebiet des Eisenerzer Reichensteins im Raum Trofaiach sind am Sonntag ein 28 Jahre alter Alpinpolizist und eine Bergsteigerin ums Leben gekommen. Ihr Begleiter überlebte nach Angaben der Polizei mit schweren Verletzungen. Die beiden Bergsteiger waren in Not geraten, als die beiden vom Polizeihubschrauber geborgen werden sollten, löste sich das Seil vom Helikopter.

Die zwei Bergwanderer, eine Frau und ein Mann, deren Identität vorerst nicht bekannt war, waren auf einer Bergtour am Eisenerzer Reichenstein unterwegs und nicht, wie zuerst von der Polizei irrtümlich bekannt gegeben, am Hochschwab. Die beiden gerieten aus vorerst unbekannter Ursache in Bergnot und setzten einen Notruf ab. Der Polizeihubschrauber stieg auf, um die beiden in Sicherheit zu bringen. Als der Alpinpolizist die beiden erreicht und ins Seil eingeklinkt hatte, ereignete sich beim Hochziehen das Unglück. Warum sich das Seil gelöst hatte, war am Abend laut Polizeisprecherin Madeleine Heinrich noch nicht bekannt. Alle drei stürzten in eine Schlucht, wobei der Absturz aus beträchtlicher Höhe erfolgt sein dürfte.

Zuerst befürchtete man schon, dass die drei den Absturz nicht überlebt hätten, dann stellte sich das vorerst als nicht zutreffend heraus. Zwei Rettungshubschrauber des ÖAMTC wurden zu Hilfe gerufen, die ein Notarztteam zu den schwerst Verletzten abseilten. Das schlechte Wetter in dem Gebiet und die beginnende Abenddämmerung machten die Hubschrauberbergung extrem schwierig, zugleich kämpften die Ärzte am Absturzort um das Leben der Frau und des Polizisten. Wenig später wurde es jedoch traurige Gewissheit, der Beamte und die Bergsteigerin erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Das Unglück hat sich nicht, wie es ursprünglich hieß, am Hochschwab zugetragen - die Polizei hat ihre Angaben am späten Sonntagabend korrigiert.
 

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