Flucht vor Polizei

Jetzt sprechen die Geisterfahrer

geisterfahrer
© APA

Ganz Österreich sprach über die Geisterfahrt des 16-jährigen Steven H..

OE24 auf Google bevorzugen

Vom Streich zur Leich’ ist es oft nur ein kleiner Schritt – oder ein Tritt aufs Gaspedal: Zwei junge Kärntner haben in der Nacht zum Donnerstag Leben riskiert – weil sie nicht ohne Führerschein erwischt werden wollten, drehten sie bei einer Polizeikontrolle auf der Südautobahn einfach um. Das Resultat war die Geisterfahrt des Jahres, die nur mit viel Glück ohne Tote abging.

Spritzfahrt
Der Wahnwitz begann mit einem falschen Freundschaftsdienst: Als der Kellner Mario M. (20) abends mit seinem Cousin Steven H. zu einer Spitztour aufbrach, ließ er den 16-jährigen Verwandten generös ans Steuer seines Dreier-BMW. Auf der A2 fühlten sich die Burschen aus Wolfsberg vor der Exekutive sicher – und täuschten sich. Denn just in dieser Nacht hatte sich die Autobahnpolizei bei Wernberg zu einer Kontrolle aufgestellt.

karte
© oe24

Kennzeichen notiert
Angesichts des Blaulichts reagierte Schlosserlehrling Steven wie in einem Stunt der TV-Serie Cobra 11: Er flüchtete gegen die Fahrtrichtung. „Ich hab’ die Nerven verloren“, sagt er zu ÖSTERREICH. Um andere Lenker nicht zu gefährden, jagte ihm die Polizeistreife nicht nach. Aber die Cops hatten das Kennzeichen notiert. Damit war der Fall am nächsten Tag geklärt. Jetzt sprechen die Geisterfahrer erstmals über ihre Flucht.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden