Tierische Rettung

Neugeborene Kälber stürzten in Güllegrube

Die beiden Kälber wurden mit der Entmistungsanlage mitgezogen und stürzten dann in die Grube.

. Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: In Groisbach (Bezirk Baden) sind zwei wenige Stunden alte Kälber in eine mit Gülle gefüllte Grube gestürzt. Für die neugeborenen Tiere ging es um jede Minute.

Tiere von Entmistungsanlage mitgezogen

Die Kälber waren laut ersten Informationen ein bis zwei Wochen zu früh auf die Welt gekommen und deshalb noch nicht bei den Muttertieren. Durch einen unglücklichen Zufall wurden sie von einer Entmistungsanlage mitgezogen und stürzten in die Grube.

Der Landwirt bemerkte den Vorfall rechtzeitig und setzte sofort einen Notruf ab. Als die Einsatzkräfte eintrafen, bot sich ihnen eine heikle Situation: Eines der Tiere hatte sich an einer Kante festgeklammert, das andere war bereits in die rund 50 Zentimeter hoch gefüllte Grube gefallen und konnte nur noch knapp über der Oberfläche atmen.

Feuerwehr konnte Kälber aus Güllegrube bergen.

Feuerwehr konnte Kälber aus Güllegrube bergen.

© Freiwillige Feuerwehr Groisbach

Feuerwehr konnte Kälber aus Güllegrube bergen.

Feuerwehr konnte Kälber aus Güllegrube bergen.

© Freiwillige Feuerwehr Groisbach

Unter Atemschutz stiegen zwei Feuerwehrmitglieder über eine Leiter in die enge Grube hinab. Mit viel Vorsicht gelang es ihnen, das Kalb zu sichern und mithilfe einer Leine nach oben zu ziehen.

Feuerwehr konnte Kälber aus Güllegrube bergen.

Feuerwehr konnte Kälber aus Güllegrube bergen.

© Freiwillige Feuerwehr Groisbach

Beide Tiere konnten schließlich gerettet und versorgt werden. Wie durch ein kleines Wunder blieben die Kälber unverletzt.

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