Fall Krems

Florian starb "gewaltsamen Tod"

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© privat

Mutmaßlicher Einbrecher verblutete und erstickte nach Lungendurchschuss.

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Im Fall des von der Polizei erschossenen mutmaßlichen Einbrechers zeichnet das gerichtsmedizinische Gutachten im Detail das Ableben des 14-Jährigen nach. Demnach trat bei Florian P. rund 90 Minuten, nachdem er niedergeschossen wurde, der Tod ein. "Die Verletzungen des Mannes waren ihrer allgemeinen Natur nach so beschaffen, dass auch sofortige intensivmedizinische Maßnahmen den Tod des Mannes nicht abwenden hätten können", schreibt der Gutachter Christian Reiter.

Lungendurchschuss
Zur Todesursache stellt der Sachverständige fest: "Florian P. erlitt bei dem verfahrensgegenständlichen Vorfall einen Brustkorbdurchschuss und ist infolge Verblutens und Erstickens nach Lungendurchschuss eines gewaltsamen Todes gestorben".

Der Schusskanal verlief laut Gerichtsmediziner "geradlinig von links hinten unten minimal nach rechts vorne aufsteigend". Reiter stellte bei der Obduktion außerdem einen Schädelbruch fest, den er "als Effekt eines terminalen Sturzes nach rechts vorne" infolge des erlittenen Treffers in den Rücken erklärt.

Florian P. hatte in den Stunden vor seinem Tod nachweislich keinen Alkohol oder sonstige Suchtmittel konsumiert. "Die Untersuchung des Leichenblutes auf seinen Gehalt an Ethylalkohol ergab für den Zeitpunkt des Todes einen Nullwert. Die immun-chemische Untersuchung von Blut und Harn auf synthetische Arzneimittel, Suchtmittel oder Alkaloide ergab keine positiven Hinweise", ist Reiters Expertise zu entnehmen.

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