SPÖ fordert abermals

Sozialmärkte: Sonderförderung-Aufstockung auf eine Million Euro

Immer mehr Menschen können sich aufgrund der Teuerung das tägliche Leben nicht mehr leisten.  

. Die Sozialmärkte versorgen derzeit mehr als 41.000 armutsgefährdete Oberösterreicher mit leistbaren Gütern des täglichen Bedarfs – Tendenz steigend. Gleichzeitig verändert sich die Kundenstruktur: Immer häufiger sind es österreichische Staatsbürger sowie langfristig integrierte Personen, die auf die Angebote der Sozialmärkte angewiesen sind. Darunter sind besonders viele Alleinstehende und kinderreiche Familien. Die SPÖ fordert daher im Landtag abermals die Wiedereinführung und Aufstockung der Sonderförderung für Sozialmärkte in Oberösterreich auf eine Million Euro.
„Die Situation ist ernst. Der Iran-Krieg treibt die Kosten für Energie, Transport, Düngemittel und Verpackung in die Höhe und das spüren die Menschen unmittelbar beim Einkauf. Haushalte mit niedrigem Einkommen sind davon überproportional hart getroffen, weil sie einen viel größeren Anteil ihres Budgets für Grundnahrungsmittel ausgeben müssen“, sagt SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Engleitner-Neu.

Bereits 2023 und 2024 musste die SPÖ laut Engleitner-Neu den Soziallandesrat unter Druck setzen. "Er reagierte damals mit einer befristeten Förderung, die jedoch viel zu gering ausfiel und längst ausgelaufen ist. Die Forderung nach einer Sonderförderung in Höhe von einer Million Euro ist angesichts der aktuellen Budgetlage mehr als leistbar", betont die SPÖ-Sozialsprecherin. Allein im ersten Quartal 2026 lagen die Ertragsanteile des Landes Oberösterreich um 67 Millionen Euro über den Prognosen.

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