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Schwarzes Wochenende

Vier Bergsteiger tödlich gestürzt

Die Bergrettung stand dieses Wochenende wieder im Dauereinsatz.

Ein zwei Meter langes über einen Graben gelegtes Brett ist am Samstag einem 53-jährigen Lienzer bei einer Wanderung in der Nähe von Amlach in Osttirol zum tödlichen Verhängnis geworden. Der Mann rutschte darauf aus und stürzte in einer Klamm 90 Meter bis zu einem Bach ab. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Der Osttiroler war mit einem 47-jährigen Bekannten von der Kerschbaumer Alm talwärts unterwegs. Die beiden wollten laut Polizei von der Klammbrücke über den Franz-Lerch-Weg und von dort über den Goggsteig wandern. 150 Meter von der Klammbrücke entfernt rutschte der 53-Jährige auf dem Brett aus und stürzte bis zum Galitzenbach ab. Der Notarzt kam zu spät.

Nur wenige Stunden zuvor fanden Bergretter im Kaunertal eine 43-jährige Französin. Sie war bei der Suche nach Schwammerln in die Tiefe gestürzt und ihren schweren Verletzungen erlegen.

Am Wochenende stürzte auch noch ein 51-jähriger Familienvater vor den Augen seiner Familie in Neustift 200 Meter in die Tiefe. Ein 62-Jähriger Deutscher kam in Sölden ums Leben.

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