Ärztepfusch
40-Jährige verblutete in Hietzinger Spital
Eine Assistenzärztin und ein Oberarzt des Krankenhauses Wien-Hietzing wurden am Donnerstag am Straflandesgericht wegen fahrlässiger Tötung zu hohen Geldstraßen verurteilt – die erstinstanzlichen Schuldsprüche wurden bestätigt. Die dreifache Mutter (40) hatte am 2. Juni 2011 einen zentralen Venenkatheter gesetzt bekommen. Dabei wurde die Arterie beschädigt. Laut Gutachten hätte das bei der unmittelbar danach durchgeführten Röntgenuntersuchung auffallen müssen. Ist es aber nicht. Erst Stunden später wurden notfallmedizinische Maßnahmen gesetzt. Zu spät: Die Patientin starb am darauffolgenden Morgen. Sie war verblutet. Die Assistenzärztin muss 12.000 Euro, der Oberarzt 20.000 Euro bezahlen.
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